Laufklamotten vom Kaffeeröster – geht das?

Heute morgen hat das Quecksilber im Thermometer so wenig Auftrieb erzeugt, dass ich erstmals in diesem Herbst meine Handschuhe rausgekramt habe. Vier Grad sind mir einfach nicht mehr genug, um mit nackten Fingern durch die Gegend zu rennen. Überhaupt habe meine Finger und ich eine eher schwierige Beziehung, weil sie im Winter immer viel kälter werden, als ich das eigentlich noch gut heißen kann. Das Schlimme: Beim Laufen helfen mir auch Handschuhe nur begrenzt; während der Rest auf Betriebstemperatur ist, fallen meine Finger regelmäßig vor Kälte fast ab. Abhilfe könnte jetzt vielleicht ein Kaffeeröster schaffen. Bei Tchibo gibt es nämlich in diesen Tagen ein komplettes Laufbekleidungssortiment im Angebot – darunter auch Handschuhe. Ob das ganze etwas taugt … ???

Zumindest bei den Handschuhen, die es schon für gute 6,99 Euro gibt, kann ich sagen: Ja, sie taugen was. Was mich nämlich schon seit Jahren bei Laufhandschuhen ärgert, ist bei diesen Exemplaren richtig gemacht: Sie gehen über die Handgelenke hinaus und wärmen deshalb anständig. Aber was ist mit dem Rest? Kann ein Kaffeeröster wirklich gute Laufbekleidung für einen Schnäppchenpreis anbieten. Und was ist mit Laufschuhen à la Tchibo? Taugen die was?

Ich habe es beim Kauf der Handschuhe belassen, weil a) mein Schrank vor Laufklamotten ohnehin überquilt und b) ich bei solchen Angeboten immer etwas skeptisch bin. Es muss nicht immer das teuerste Produkt sein, aber ein Fleece-Laufshirt für 8,99 Euro? Mein erstes Lauf-Fleeceshirt hat damals, 1999, zwar weit über 100 Mark gekostet. Ich trage es nach elf Jahren und gefühlten 500 Wäschen immer noch.  Manchmal zahlt sich Qualität eben aus.

Das haben auch die Tester der Laufzeitschrift Runner’s World so gesehen. Die ließen sich einmal das komplette Laufsortiment, das derzeit bei Tchibo im Angebot ist, einpacken und haben es ausprobiert. Was dabei rausgekommen ist? Hier geht’s zum RW-Schnelltest

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