Rekord im Hermann-Löns-Park

Startschuss zum 10-Kilometerlauf. Foto: Stephan Fabig.

Startschuss zum 10-Kilometerlauf. Foto: Stephan Fabig.

Rekord heißt nicht nur, so schnell zu sein wie kein anderer zuvor. Beim TK Hannover haben sie auch so gejubelt: Zum alljährlichen Lauf durch den herbstlichen Hermann-Löns-Park waren 763 junge und alte Sportler gekommen – fast 100 mehr als vor drei Jahren, als die alte Bestmarke aufgestellt worden war. Bei der mittlerweile 37. Auflage war es so voll, dass man Schlange stehen musste, um seine Startnummer in Empfang zu nehmen. Das ist eher ungewöhnlich.

Volles Programm: Das ist gute Tradition beim TKH, einem der traditionsreichsten und größten Sportvereine Hannovers. Wer Mitte November zum Laufen an die Tiergartenstraße kommt, der weiß, was ihn erwartet. Vom warmen Tee nach dem Zieleinlauf über ein opulentes Kuchenbüfett bis hin zur Ergebnisübersicht, die ruck, zuck vorliegt – es passt. Dass der Lauf neuerdings auf einer genau vermessenen Strecke stattfindet, was Bestzeitenjäger interessiert, macht einen Start zusätzlich reizvoll. Das alles zieht auch Sportler aus Nordrhein-Westfalen und aus anderen Regionen an, für die Hannover ansonsten eher unbekanntes Laufterrain ist.

Trotz der großen Starterfelder, vor allem im Zehn-Kilometer-Lauf, bei denen es auch Punkte zu holen gab für das HAZ-„Laufpass“-Ranking, blieben beim Kampf um die Podestplätze große Überraschungen aus. Timo Kuhlmann, aufstrebender Triathlet von Hannover 96, lief wieder mal vorneweg, und Robin Dörrie als Dritter baute seine Führung im Ranking weiter aus. Die Nienburgerin Nicole Krinke landete nach dem Sieg auf der Bult ihren zweiten Erfolg binnen einer Woche – die Reise nach Hannover lohnte wiederum. Bei den Frauen ist im Ranking ohnehin alles klar: Gwendolyn Mewes trat deshalb im Rennen über fünf Kilometer an und schaute dann ganz entspannt zu, was die Konkurrenz und ihr Ehemann Jörg Kleinholz-Mewes im Hauptrennen zu bieten hatte …

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Verein Punkte Läufe
1. Mewes Gwendolyn Dets RaceTeam 615 26
2. Lyda Hannelore Dets RaceTeam 475 28
3. Geermann Sabrina Dets RaceTeam 412 20
4. Bartels Alexandra TSV Burgdorf 285 23
5. Krause Mandy Post SV Lehrte 250 17
6. Schlachte Roswita Dets RaceTeam 246 26
7. Meier Sabine TuS Bothfeld 239 15
8. Rothan Michaela VfL Woltorf 235 23
9. Friedrich Katrin Hannover 96 199 9
10. Asche Angelika TSV Kirchdorf 183 18
11. Marx Beate Physio Spa 140 9
12. Bartels Iris Pingpank.de 116 7
13. Thielking Meike TSV Neustadt 99 10
14. Krinke Nicole LG Nienburg 95 5
15. Jeep Iris Hannover 96 87 6
16. Knoop-Wente Marion TKH 82 6
17. Kaderhandt Lena Hannover 96 76 4
18. Schroeder Annett Hannover 96 66 5
19. Narloch Eva TSV Kirchdorf 65 5
20. Wegner Marion Finanz Informatik 65 7

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Verein Punkte Läufe
1. Dörrie Robin Dets RaceTeam 445 26
2. Wiese Christian Dets RaceTeam 379 18
3. Kleinholz-Mewes Jörg Dets RaceTeam 343 23
4. Jäger René Dets RaceTeam 205 12
5. Kuhlmann Timo Hannove 96 Blade Runner 161 8
6. Krämer Christian pingpank.de 152 10
7. Merten Timo Dets RaceTeam 143 9
8. Leunig Stefan Eintracht Hildesheim 124 7
9. Rakhmatulin Marat VfL Eintracht Hannover 117 11
10. Hoppe Niclas 114 6
11. Malchartzeck Björn TSV Victoria Linden 113 11
12. Kuhnau Markus LHH-Hannover 111 10
13. Westphal Arne Dets RaceTeam 104 8
14. Rodenbeck Jürgen RSC Wunstorf 101 8
15. Lambrecht Swen VfL Woltorf 94 8
16. Lang Steffen TSV Kirchdorf 92 4
17. Splett Tristan DJK Sparta Langenhagen 85 11
18. Giesler Christian Dets RaceTeam 84 5
19. Baran Christoph SC Polonia Hannover 82 5
20. König Dirk Dets RaceTeam 80 6

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34. HAZ-Ranking 10.11.13

34. HAZ-Gesamtranking 10.11.13

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Über Norbert Fettback

Norbert Fettback hat als Sportredakteur der HAZ die Fußballer von Hannover 96 rund 25 Jahre lang durch dick und dünn begleitet. Erst mit 50 entdeckte er für sich selbst das Laufen - auch um mehr als 40 überflüssige Pfunde loszuwerden. Nach der Premiere in New York (2005) absolvierte er Marathons unter anderem in Berlin, Chicago, Wien und Boston. Aufgrund diverser Verletzungen hat er sich bei der Wahl der Streckenlänge inzwischen mit dem Motto angefreundet: je kürzer desto besser.

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