„Laufpass“: Der Seriensieger ist zurück (Ranking Nr. 20)

Da ist er also wieder! Rund vier Monate war Robin Dörrie nicht zu sehen, wenn Läufer zu Wettkämpfen in der Region antraten. Wer den Mittvierziger kennt, der kann in etwa nachvollziehen, war für eine schlimme Zeit das für ihn gewesen ist. Immer wiederkehrende Knieschmerzen, die zwei Operationen zur Folge hatten, zwangen Dörrie zum Pausieren und zum Kürzertreten. Beim Hannover-Marathon Anfang April musste er sich gewaltig quälen, um trotzdem ins Ziel zu kommen; angesichts dessen war seine Zeit von 2:51 Stunden für die 42 Kilometer aller Ehren wert. In Bordenau, beim 31. Scharnhorstlauf, hat der Hannoveraner nun sein Comeback gegeben.


Der 2. Platz über zehn Kilometer in 35:04 Minuten bedeutete einen großen Schritt hinaus aus dem mentalen Tief der jüngeren Zeit. Den deutlich jüngeren Sieger, den Hamelner Niklas Heise (34:46), hatte er in der Feldmark rund um Bordenau dabei fast immer im Blick.

Dörrie wird es verschmerzen können, dass er im HAZ-Ranking in diesem Jahr nur unter ferner liefen rangiert. Dreimal – 2011, 2012 und 2013 – war er in dieser Wertung der Punktbeste, wenn zum Jahresende nach dem letzten Rennen abgerechnet wurde. Jetzt freut er sich, überhaupt wieder am Start zu stehen und gute Bekannte wiederzusehen. Und so schlecht läuft es für ihn neuerdings auch nicht …

Das kann bei den Frauen auch Gwendolyn Mewes von sich sagen. Die Läuferin vom LAC Langenhagen war in Bordenau nach 38:47 Minuten im Ziel und damit fast sechseinhalb Minuten schneller als die Zweitplatzierte dieses Rennens, Michaela Rothan vom VfL Woltorf. Mewes ist zur „Halbzeit“ des HAZ-Rankings damit auf dem besten Weg, das zu schaffen, was selbst Dörrie nie gelungen ist: diese Serie viermal in Folge als Gesamtbeste zu beenden. Die nächsten Gelegenheiten zu punkten gibt es Ende August beim Garbsener City Lauf (26.8.) und beim Eilenriederennen (28.8.).

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Mewes Gwendolyn 1984 Dets RaceTeam 432 18
2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 296 16
3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 238 16
4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 142 13
5. Czupryniak Justyna 1978 LAC Langenhagen 137 10
6. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 132 12
7. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover 107 11
8. Griesbach Joelin 1991 101 7
9. Klug Nadine 1981   76 5
10. Ziball Nicole 1974 TK HANNOVER 75 11
11. Hoffmann Kathrin 1986 Hannover Athletics 72 5
12. Hauswirth Karin 1972 LAC Langenhagen 65 6
13. Lenhard Astrid 1978 Hannover 65 7
14. Huwatscheck Lisa 1991 Rübenberger Renner 61 4
15. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 59 4
16. Bültena Wiebke 1988 Hannover 96 56 3
17. Raphael Rebekka 1980 Hannover 96 Triathlon 52 3
18. Brunkhorst Lena 1984 Hannover 96 Triathlon 50 2
19. Süßmann Andrea 1969 Garbsener SC 48 3
20. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 48 4

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Reinhardt Nicolas 1982 Feldflitzer jr. 285 17
2. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 Dets RaceTeam 200 14
3. Rodenbeck Jürgen 1969 Garbsener Sc 170 10
4. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 164 13
5. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 158 13
6. Hintze Ricardo 1973 TUI RUN FOR SMILE 153 8
7. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 149 8
8. Wiese Christian 1981 Hannover Athletics 141 6
9. Nickel Dirk 1971 117 15
10. Rapior Alexander 1970 Dets Race Team 98 6
11. Raphael Jan 1980 Hannover 96 Triathlon 83 4
12. Heise Niklas 1996 ESV Eintracht Hameln 79 4
13. Vollkommer Guido 1966 Pattensen 69 5
14. Hofmann Dirk 1983 Hannover 69 7
15. Jäger René 1982 DetsRaceTeam 68 4
16. Kiene Sven 1989 Hannover 96 66 3
17. Meinen Sven 1989 TuS Bothfeld 62 5
18. Lang Steffen 1983 Hannover Athletics 61 3
19. Rutsch Jan 1984 Hannover Athletics 61 4
20. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 60 3

Die vollständigen Listen zum Herunterladen

20. HAZ-Ranking_07.08.2016

20. HAZ-Gesamtranking_07.08.2016

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Über Norbert Fettback

Norbert Fettback hat als Sportredakteur der HAZ die Fußballer von Hannover 96 rund 25 Jahre lang durch dick und dünn begleitet. Erst mit 50 entdeckte er für sich selbst das Laufen – auch um mehr als 40 überflüssige Pfunde loszuwerden. Nach der Premiere in New York (2005) absolvierte er Marathons unter anderem in Berlin, Chicago, Wien und Boston. Aufgrund diverser Verletzungen hat er sich bei der Wahl der Streckenlänge inzwischen mit dem Motto angefreundet: je kürzer desto besser.

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