„Laufpass“: Eine Triathletin hängt alle ab (mit Ranking Nr. 37)

Die Siegerin auf dem Weg ins Ziel. Foto: THK

Die Siegerin auf dem Weg ins Ziel. Foto: THK

So schnell wie Hanna Philippin war noch keine Läuferin beim 10-Kilometer-Lauf im Hermann-Löns-Park unterwegs. 36:36 Minuten zeigte die Uhr für die Saarbrückerin, die derzeit in Hannover einen Bundeswehr-Lehrgang absolviert, im Ziel an. Da hatte auch „Laufpass“-Seriensiegerin Gwendolyn Mewes (37:45) deutlich das Nachsehen. Aber gegen eine Triathletin aus dem Nationalmannschaftskader darf man schon mal den Kürzeren ziehen.

Normalerweise hätte Philippin auch einen neuen Streckenrekrod für sich reklamieren können. Doch den gab es nur inoffiziell: Aufgrund von Brückenbauarbeiten war der eigentliche Kurs, der nach DLV-Richtlinien exakt vermessen ist, im Lönspark dieses Mal verändert worden – vielen Teilnehmern gefiel er sogar besser, trotz zahlreicher Kurven und einer Draufgabe von rund 80 Metern, wie ein Starter berichtete. Das wiederum macht die Leistung der Schnellsten an diesem regnerischen Tag noch bemerkenswerter.

Bei den Männer war Haftom Weldaj (32:07) erneut nicht zu schlagen. Im Vorjahr noch Dritter, lag er dieses Mal fünf Sekunden vor Philip Champignon, der ihm 2015 noch das Nachsehen gegeben hatte. Weldaj, der für den TSV Pattensen startet, verbesserte sich im HAZ-Ranking dieser Laufserie damit auf Rang 7. Ganz vorne blieb alles beim Alten, was aber schon vorher klar war: Nicolas Reinhardt, der im Lönspark nicht antrat, ist drei Wertungsläufe vor Serienschluss aufgrund seines großen Vorsprungs beim Punktesammeln nicht mehr einzuholen. Der „Feldflitzer“ hat seinem Starternamen in diesem Jahr alle Ehre gemacht.

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30
2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28
3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29
4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22
5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover 208 23
6. Czupryniak Justyna 1978 LAC Langenhagen 170 13
7. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 156 14
8. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 153 12
9. Ziball Nicole 1974 Tk Hannover 139 19
10. Griesbach Joelin 1991 Hannover 122 9
11. Meier Sabine 1966 TuS Bothfeld 121 8
12. Klug Nadine 1981 119 8
13. Hauswirth Karin 1972 LAC-Langenhagen 102 9
14. Hoffmann Kathrin 1986 DetsRaceTeam 91 7
15. Lenhard Astrid 1978 89 10
16. Günther Martina 1980 SC Polonia Hannover 74 4
17. Knoop-Wente Marion 1968 TKH 73 6
18. Huwatscheck Lisa 1991 Rübenberger Renner 71 5
19. Raphael Rebekka 1980 Hannover96Triathlon 69 4
20. Ilse Karola 1970 TSV Victoria Linden 63 4

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Reinhardt Nicolas 1982 Feldflitzer jr. 474 29
2. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 Dets RaceTeam 379 27
3. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 321 19
4. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 318 26
5. Wiese Christian 1981 Hannover Athletics 282 12
6. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 276 16
7. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 235 10
8. Nickel Dirk 1971 ohne Verein 229 27
9. Hofmann Dirk 1983 198 19
10. Hintze Ricardo 1973 TUI Run for smile 194 10
11. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 182 15
12. Schoppe Emanuel 1987 Dets RaceTeam 120 6
13. Rutsch Jan 1984 Hannover Runners 118 8
14. Raphael Jan 1980 Hannover 96 99 5
15. Rapior Alexander 1970 Dets Race Team 98 6
16. Schlamelcher Christian 1989 Dets Race Team 97 7
17. Schertl Timo 1976 TSV Victoria Linden 97 15
18. Lang Steffen 1983 Hannover Athletics 86 5
19. Huck Timo 1988 Team Erdinger Alkoholfrei 84 10
20. Heise Niklas 1996 ESV Eintracht Hameln 79 4

Die vollständigen Listen zum Herunterladen

37. Ranking_06-11-2016

37. Gesamt-Ranking_06-11-2016

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Über Norbert Fettback

Norbert Fettback hat als Sportredakteur der HAZ die Fußballer von Hannover 96 rund 25 Jahre lang durch dick und dünn begleitet. Erst mit 50 entdeckte er für sich selbst das Laufen - auch um mehr als 40 überflüssige Pfunde loszuwerden. Nach der Premiere in New York (2005) absolvierte er Marathons unter anderem in Berlin, Chicago, Wien und Boston. Aufgrund diverser Verletzungen hat er sich bei der Wahl der Streckenlänge inzwischen mit dem Motto angefreundet: je kürzer desto besser.

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