Nasses Jubiläum in Bothfeld (Ranking Nr. 34)

Foto: TuS Bothfeld

Auf nasse Füße muss man sich hier anscheinend Jahr für Jahr einstellen. Auch beim Jubiläumslauf des TuS Bothfeld kannte das Wetter keine Gnade: Starker Regen sorgte am Renntag dafür, dass die Runde durch den Bothfelder Wald nach Veranstalterangaben einer „Crossstrecke“ glich und die Aschenbahn auf dem Sportplatz als Start- und Zielpunkt einer „Seenplatte“. Wie schon 2014 und 2015, als Matsch und Pfützen den Läufern und den Organisatoren ebenfalls zu schaffen machten. Nasse Füße sind da nicht alles.

Auch beim zehnten Volkslauf des TuS Bothfeld war es Usus, dass alle, die sich vorher angemeldet hatten, ihren Obolus erst beim Abholen der Startnummer bezahlten. Ein etwas verführerisches Angebot für diejenigen, die wetterabhängig entscheiden, ob sie nun die Laufschuhe anziehen oder nicht. Und eine etwas riskante Sache für den TuS, der damit auf Einnahmen verzichten muss, die für eine solche ehrenamtlich ausgerichtete Veranstaltung nun mal wichtig sind. Selbst wenn in Bothfeld für Erwachsene als Startgeld ein ausgesprochener Freundschaftspreis von 6 Euro fällig wurde: Das kann sich summieren. Von den 650 Sportlern, die sich dieses Mal vorab für die verschiedenen Wettbewerbe eingetragen hatten, blieben rund 200 weg. Kleiner Trost: 70 Läufer meldeten trotz der Wetterunbilden kurzfristig nach, das stopfte das Loch in der Vereinskasse ein wenig. Ebenso wie die spontane Spende eines bekannten Sportmediziners aus Langenhagen, der sich unters Läufervolk gemischt und trotz Regen seinen Spaß hatte.

Es gab noch anderes Bemerkenswertes in Bothfeld. Etwa der neuerliche Doppelstart und Doppelsieg von Haftom Weldaj über fünf und zehn Kilometer. Oder die Auftritte der Familie Mewes, die in Bothfeld zu Hause ist und viel Präsenz zeigte: Mutter Gwendolyn, die Führende im „Laufpass“-Ranking der HAZ, mit dem (zu erwartenden) Erfolg auf der Kurzdistanz, Ehemann Jörg als Mitorganisator, Motivator und Siebter über fünf Kilometer und die Kinder Flynn, Florentine und Josefine als tapfere Starter in den Läufen der Jüngsten, die sich vom Regen nicht abschrecken ließen.

Hier gibt es mehr Bilder vom Bothfelder Waldlauf

Gesamtranking Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Mewes Gwendolyn 1984 Dets RaceTeam 692 29
2. Marx Beate 1979 Dets RaceTeam 458 23
3. Lyda Hannelore 1958 Dets RaceTeam 378 24
4. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Klippel Schuhmoden Burgwedel 231 23
5. Meier Sabine 1966 TuS Bothfeld 191 13
6. Schulze Diana 1978 LAC Langenhagen 144 14
7. Knoop-Wente Marion 1968 139 10
8. Koch Raphaela 1966 136 9
9. Biniok Katharina 1965 TSV Kolenfeld Wunstorf 132 11
10. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 124 7
11. Mesenbrink Elisa 1998 117 6
12. Thürnau Janine 1985 TKJ Sarstedt 103 6
13. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 100 7
14. Wendt Ulrike 1984 Hannover 96 85 4
15. Czupryniak Justyna 1978 LAC Langenhagen 79 6
16. von Dem Knesebeck Christiane 1969 RSG Hannover 78 10
17. Schoenbeck Tanja 1969 Dets RaceTeam 77 7
18. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 74 7
19. Berend Elke 1975 ohne Verein 70 4
20. Schiel Antonia 1998 TSV Wennigsen 69 3

Gesamtranking Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 649 33
2. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 TuS Bothfeld 390 25
3. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 310 13
4. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 189 12
5. Nickel Dirk 1971 189 16
6. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 172 9
7. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 150 12
8. Vollkommer Guido 1966 143 10
9. Looschen Christian 1981 BV Garrel 117 5
10. Heide Patrick 1984 SV Aegir 09 116 8
11. Hofmann Dirk 1983 Hannover 96 Triathlon 109 11
12. Sievers Jan 1981 SG Bredenbeck 106 7
13. Laufer Thomas 1969 SV Husum 102 10
14. Heide Philipp 1984 SV Aegir 09 98 7
15. Kendelbacher Michael 1982 Körperwerk Gehrden 96 6
16. Hernando Navarro Jose Antonio 1974 The spanish Corredores 94 6
17. Jankowski Raoul 1991 Dets RaceTeam 86 5
18. Schlamelcher Christian 1989 Dets RaceTeam 84 6
19. Krüger Carsten 1984 LAC Olympia 88 Berlin 77 4
20. Kuhnau Markus 1974 Hannover 96 77 7

Die vollständigen Listen zum Herunterladen

34. HAZ-Ranking_05.11.2017

34. HAZ-Gesamtranking_05.11.2017

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Über Norbert Fettback

Norbert Fettback hat als Sportredakteur der HAZ die Fußballer von Hannover 96 rund 25 Jahre lang durch dick und dünn begleitet. Erst mit 50 entdeckte er für sich selbst das Laufen – auch um mehr als 40 überflüssige Pfunde loszuwerden. Nach der Premiere in New York (2005) absolvierte er Marathons unter anderem in Berlin, Chicago, Wien und Boston. Aufgrund diverser Verletzungen hat er sich bei der Wahl der Streckenlänge inzwischen mit dem Motto angefreundet: je kürzer desto besser.

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