„Laufpass“: So sehen Sieger aus

Michaela Michalowitz (Region Hannover, links) und Ingo Ralfs (Sparkasse, 3.v.r.) verteilten die Pokale an (von links) Haftom Weldaj, Beate Marx, Gwendolyn Mewes, Jörg Kleinholz-Mewes, Andreas Solter und Hannelore Lyda. Foto: Villegas

Superlative sind im Sport schnell abgenutzt, doch einen darf sich der „Laufpass“ der Region seit Jahren schon auf die Fahnen schreiben. Er ist die mit Abstand größte Laufserie Deutschlands. Der Titel mag nur inoffizieller Natur sein, der Stellenwert des Laufpasses lässt sich aber auch ganz offiziell an einer Zahl ablesen: 53139. So viele Läufer haben 2017 die Ziellinie bei einem der 38 „Laufpass“-Rennen überquert. Wer am Ende des Jahres den Gesamtsieg in den Händen halten will, der muss also nicht nur schnell sein – er braucht auch einen langen Atem.

Am besten gelungen ist das im Vorjahr Andreas Solter. 35 Mal ging der Dauerläufer aus Altwarmbüchen beim „Laufpass“ an den Start – so häufig wie kein anderer. Weil Solter dabei fast immer ganz vorne mitmischte, sammelte er auch so viele Punkte für das HAZ-Ranking, wie kein Zweiter. Den verdienten Pokal bekam der Läufer des LAC Langenhagen am Sonntag bei der „Laufpass“-Siegerehrung überreicht. Nach dem Premierensieg, der selbst Solters überraschte („Es lief im Frühjahr so gut, da bin ich einfach weitergelaufen“), dürfte die Konkurrenz also gewarnt sein. Zumal der 34-Jährige nach den ersten drei Rennen des Jahres beim HAZ-Ranking bereits wieder in Führung liegt.

Ein mehr als bekannter Name stand 2017 bei den Frauen an der Spitze. Vergeht doch kaum eine „Laufpass“-Saison, aus der am Ende nicht Gwendolyn Mewes als strahlende Siegerin hervorgeht. Es ist bereits der fünfte Gesamtsieg, den sich die Bothfelderin sicherte. Da half es der Konkurrenz auch kaum, dass Mewes mit 29 Starts im Vergleich zu den Vorjahren ein wenig kürzer trat. Schließlich überquerte sie fast immer als Erste den Zielstrich.

Gesamtzweite wurde Beate Marx, die erstmals beim „Laufpass“ auf dem Podium stand. Dritte wurde „Laufpass“-Urgestein Hannelore Lyda, die zudem souverän die Altersklassenwertung der 50- bis 59-Jährigen gewann. Bei den Männern wiederholte Jörg Kleinholz-Mewes seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr und sicherte auch erneut den Sieg in der AK 40 – 49. Gesamtdritter wurde Haftom Weldaj.

In den weiteren Altersklassen-Wertungen setzten sich Kerstin Klippel-Westphal (AK 40-49), Michael Wrobel (AK 50-59) sowie Renate Anton und Frank Gütermann (AK 60+) durch.

Hier geht’s zum HAZ-Gesamtranking 2017.

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