Das Ende des Sommerlochs

Am 24. August starten die Läufer zum zehnten Garbsener City-Lauf. Foto: Archiv

Es bleibt festzuhalten: Acht Wochen können lang werden. Auch in der Jahreszeit, die für viele die schönste ist. Fast acht Wochen ist es her, dass man zusammen mit den Laufschuhen den Laufpass zur Hand nahm, um sich Spaß und Punkte bei einer größten Volkslaufserien hierzulande zu holen. Nach dem Eilenriede-Straßenlauf, der am 29. Juni gestartet worden war, hat diese Form der sportlichen Enthaltsamkeit nun aber ein Ende. Gleich zwei „Laufpass“-Rennen stehen in dieser Woche auf dem Programm: erst der Garbsener City-Lauf am 24. August, dann zwei Tage später das Eilenriederennen. Da findet sich für jeden, der Lust an der Bewegung hat, etwas.

Und man kann zeigen, wie man der Hitze der vergangenen Wochen getrotzt hat, die an vielen Tagen zu allem einlud – nur nicht zum Laufen. Bei Temperaturen an der 30- Grad-Grenze raten Ärzte gemeinhin generell von körperlicher Anstrengung ab. Doch wer macht schon so lange Pause und legt die Beine hoch? Und das wochenlang? Zumal es ja Alternativen gab, seine Form zu testen oder daran zu arbeiten: Es muss ja nicht zwingend mit Punkten fürs Laufpass-Ranking verbunden sein. Ob Park Run im Georgengarten, jüngst der Wisent Run in Springe oder mal eben die sonntägliche Runde mit den Hannover Runners durch die Eilenriede: Genug Gelegenheiten, sich zusammen mit anderen auszutoben, boten sich auch im Sommerloch.

Die Hannover Runners Runners haben ihren planmäßigen Vormittagslauf am kommenden Sonntag übrigens abgesagt. Es passt dieses Mal einfach nicht mit dem Treff am Lister Turm: Man würde dem Eilenriederennen in die Quere kommen. Und damit sich selbst, denn viele der Hannover Runners ihnen haben sich an diesem Tag für den Zehner oder den Halbmarathon angemeldet. Wo’s langgeht, das wissen sie am besten.

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Über Norbert Fettback

Norbert Fettback hat als Sportredakteur der HAZ die Fußballer von Hannover 96 rund 25 Jahre lang durch dick und dünn begleitet. Erst mit 50 entdeckte er für sich selbst das Laufen - auch um mehr als 40 überflüssige Pfunde loszuwerden. Nach der Premiere in New York (2005) absolvierte er Marathons unter anderem in Berlin, Chicago, Wien und Boston. Aufgrund diverser Verletzungen hat er sich bei der Wahl der Streckenlänge inzwischen mit dem Motto angefreundet: je kürzer desto besser.

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