Archiv des Autors: Norbert Fettback

Über Norbert Fettback

Norbert Fettback hat als Sportredakteur der HAZ die Fußballer von Hannover 96 rund 25 Jahre lang durch dick und dünn begleitet. Erst mit 50 entdeckte er für sich selbst das Laufen - auch um mehr als 40 überflüssige Pfunde loszuwerden. Nach der Premiere in New York (2005) absolvierte er Marathons unter anderem in Berlin, Chicago, Wien und Boston. Aufgrund diverser Verletzungen hat er sich bei der Wahl der Streckenlänge inzwischen mit dem Motto angefreundet: je kürzer desto besser.

Läufer auf Abwegen

Startklar in Laatzen: Volker Krell (re.) und Norbert Fettback.

Dies könnte auch eine Leidensgeschichte sein. Eine, die von der ein halbes Jahr dauernden Laufpause im Jahr 2016 handelt, weil die rechte Achillessehne permanent auf Schmerz programmiert war. Und davon, dass – als die Sache endlich ausgestanden war – das nächste Unheil prompt seinen Lauf nahm: Bandscheibenvorfall an Weihnachten. Eine schöne Bescherung, vielen Dank auch, lieber Rücken. Verbunden wenig später mit der dringenden ärztlichen Empfehlung, das Laufen mindestens acht Wochen sein zu lassen.

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HAZ-Laufgruppe: „Nach einem Küsschen läuft es sich gleich besser“

Foto: Michael Wallmüller

Einen Plan B braucht Regine Löhr-Schulz an diesem Tag nicht. „Es hätte nicht besser laufen können“, sagt sie nach ihrer Marathonpremiere. „Ich bin vollauf zufrieden.“ Aus  ihren Worten spricht nicht nur der Stolz, es geschafft zu haben, sondern das auch noch in einer Zeit, die sie kaum für möglich gehalten hätte. „Vorgenommen hatte ich mir, unter 4:30 Stunden zu bleiben“, sagt die Ärztin. In der Ergebnisliste steht hinter ihrem Namen nun eine 4:18 – wenn das kein Grund zum Feiern ist! „Wir werden heute noch fein essen gehen“, sagt sie. „Doch jetzt nehme ich zu Hause erst mal ein schönes Bad.“

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Hannover-Marathon: Garantien von ganz oben

FOTO: Florian Petrow

Das passte! Zum Teilnehmerrekord – bislang offiziell 21.349 Starter für die insgesamt neun Wettbewerbe des proppevollen Laufwochenendes – gab es am Freitag kurz vor 14 Uhr eine rekordverdächtige Schlange. An die 250 Meter lang, sie reichte sie bis hinter die Treppe des Neuen Rathauses bis zum Eingang der Marathonmesse, die zu diesem Zeitpunkt noch geschlossen war.

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HAZ-Laufgruppe: Auf der Zielgeraden

Der große Tag ist nicht mehr fern. Seit November haben sich die Mitglieder der HAZ-Vorbereitungsgruppe für den 9. April in Form gebracht. Ob Marathon oder Halbmarathon: Am kommenden Sonntag wird sich zeigen, ob das Training gefruchtet hat und sportliche Wünsche in Erfüllung gehen. Fünf Läuferinnen und Läufern aus der Gruppe geben Einblicke, wie es bei ihnen bisher gelaufen ist.

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Punktlandung am Deister – mit Ranking Nr. 4

Foto: Fettback

Schon 41 und immer noch erstaunlich frisch. Und attraktiv dazu: Der Springe-Deister-Marathon hat sich bei seiner 41. Auflage selbst übertroffen. Bei ausgesprochenem Kaiserwetter absolvierten 1144 große und kleine Freizeitsportler am ersten Frühlingssonnabend die acht Wettbewerbe – so viele wie nie zuvor.

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Hannover-Marathon: Zahlen lügen nicht

Marathon-Organisatorin Stefanie Eichel. Foto: Petrow

Auf Zahlen hat Stefanie Eichel in diesen Tagen einen besonders wachen Blick. Vor allem dann, wenn sie so erfreulich sind. In vier Wochen wird der Marathon in Hannover gestartet, und 15 700 Anmeldungen für die unterschiedlichen Wettbewerbe lassen das Herz der Organisationschefin höher schlagen. Das seien, verglichen mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr, 15 Prozent mehr und ein „wunderbarer“ Zwischenstand. Man darf auch sagen: Da läuft was in Hannover, und das schon seit Jahren.

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„HAZ-Laufgruppe“: Maria-Luise Kluge – Seniorin auf Medaillenkurs in Hannover

Maria-Luise Kluge. Foto: MP

Rund vier Wochen sind es noch, dann fällt in Hannover der Startschuss zur deutschen Meisterschaft im Halbmarathon. Maria-Luise Kluge müsste eigentlich aufgeregt sein, das ist sie aber nicht: Sie möchte in ihrer Heimatstadt aufs Treppchen – und ist sich ziemlich sicher zu wissen, zu was sie in der Lage ist. „Eine Medaille soll es werden“, sagt die Frau aus Linden in selbstbewusstem Ton. Ihre größte Sorge: Wie ist es um die Form der Konkurrentinnen bestellt, die das gleiche Ziel verfolgen? „Ich kann ja noch nicht mal sagen, mit wem ich es am 9. April zu tun bekomme.“

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„Laufpass“: Nicht auf Sand gebaut am Silbersee (Ranking Nr. 2)

Start zum Rennen über 7800 Meter. Foto: Stephan Fabig.

Start zum Rennen über 7800 Meter. Foto: Stephan Fabig.

Mit insgesamt fast 550 Startern so viele wie nie zuvor in 54 Jahren, am Ende aber wieder bestens bekannte Gesichter auf dem Treppchen: Beim Crosslauf am Langenhagener Silbersee mit seinen schwierigen Sandpassagen musste man nach den Favoriten nicht lange Ausschau halten.

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HAZ-Laufgruppe: Mit 50 vor dem Marathon-Debüt

Michael Strube will in Hannover seinen ersten Marathon laufen. Foto: Pingpank

Es hat lange gedauert bei Michael Strube, bis er diese andere Seite des Sports für sich entdeckt und damit Prinzipielles infrage gestellt hat. „Fußballer sind grundsätzlich lauffaul“, sagt der Hemminger mit einem Grinsen im Gesicht, „und ich war da keine Ausnahme.“ Jetzt, mit 50, hat er sich auf den Weg gemacht, es sich selbst zu zeigen, dass es auch anders geht. Ohne Fußballschuhe, die er 45 Jahre lang bei den Sportfreunden Ricklingen, in Pattensen, Arnum und Wilkenburg geschnürt hat. Und mit Asphalt statt Rasen unter der Sohle: Am 9. April wird Strube in Hannover zu seinem ersten Marathon antreten.

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„Weniger macht mehr Spaß“

Mike Asche trainiert mit der HAZ-Gruppe für den Hannover-Marathon. Foto: Katrin Kutter

Mike Asche trainiert mit der HAZ-Gruppe für den Hannover-Marathon. Foto: Katrin Kutter

Wer zu Mike Asche will, der kommt ins Schwitzen. Bis zum vierten Stock, wo der Steuerberater sein Büro hat, sind es 104 Treppenstufen. Ungeübten, die auf den Fahrstuhl verzichten, treibt das den Schweiß auf die Stirn. Für Asche, 40 Jahre alt und seit einem Jahr in der hannoverschen Südstadt zu Hause, ist es ein willkommenes Zusatzprogramm zum wöchentlichen Lauftraining. Und eine Erinnerung daran, wie alles begann. Damals, vor rund 15 Jahren und mit mehr als 100 Kilogramm Körpergewicht. „Beim Treppensteigen ist mir die Luft weggeblieben“, berichtet er. „Ich war total kurzatmig und körperlich ganz schlecht drauf.“ Irgendwann sei der Punkt gekommen, zu sich selbst zu sagen: „Das willst du mit Mitte zwanzig eigentlich nicht.“

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