Archiv des Autors: Norbert Fettback

Über Norbert Fettback

Norbert Fettback hat als Sportredakteur der HAZ die Fußballer von Hannover 96 rund 25 Jahre lang durch dick und dünn begleitet. Erst mit 50 entdeckte er für sich selbst das Laufen - auch um mehr als 40 überflüssige Pfunde loszuwerden. Nach der Premiere in New York (2005) absolvierte er Marathons unter anderem in Berlin, Chicago, Wien und Boston. Aufgrund diverser Verletzungen hat er sich bei der Wahl der Streckenlänge inzwischen mit dem Motto angefreundet: je kürzer desto besser.

„Laufpass“: Nicht auf Sand gebaut am Silbersee (Ranking Nr. 2)

Start zum Rennen über 7800 Meter. Foto: Stephan Fabig.

Start zum Rennen über 7800 Meter. Foto: Stephan Fabig.

Mit insgesamt fast 550 Startern so viele wie nie zuvor in 54 Jahren, am Ende aber wieder bestens bekannte Gesichter auf dem Treppchen: Beim Crosslauf am Langenhagener Silbersee mit seinen schwierigen Sandpassagen musste man nach den Favoriten nicht lange Ausschau halten.

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HAZ-Laufgruppe: Mit 50 vor dem Marathon-Debüt

Michael Strube will in Hannover seinen ersten Marathon laufen. Foto: Pingpank

Es hat lange gedauert bei Michael Strube, bis er diese andere Seite des Sports für sich entdeckt und damit Prinzipielles infrage gestellt hat. „Fußballer sind grundsätzlich lauffaul“, sagt der Hemminger mit einem Grinsen im Gesicht, „und ich war da keine Ausnahme.“ Jetzt, mit 50, hat er sich auf den Weg gemacht, es sich selbst zu zeigen, dass es auch anders geht. Ohne Fußballschuhe, die er 45 Jahre lang bei den Sportfreunden Ricklingen, in Pattensen, Arnum und Wilkenburg geschnürt hat. Und mit Asphalt statt Rasen unter der Sohle: Am 9. April wird Strube in Hannover zu seinem ersten Marathon antreten.

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„Weniger macht mehr Spaß“

Mike Asche trainiert mit der HAZ-Gruppe für den Hannover-Marathon. Foto: Katrin Kutter

Mike Asche trainiert mit der HAZ-Gruppe für den Hannover-Marathon. Foto: Katrin Kutter

Wer zu Mike Asche will, der kommt ins Schwitzen. Bis zum vierten Stock, wo der Steuerberater sein Büro hat, sind es 104 Treppenstufen. Ungeübten, die auf den Fahrstuhl verzichten, treibt das den Schweiß auf die Stirn. Für Asche, 40 Jahre alt und seit einem Jahr in der hannoverschen Südstadt zu Hause, ist es ein willkommenes Zusatzprogramm zum wöchentlichen Lauftraining. Und eine Erinnerung daran, wie alles begann. Damals, vor rund 15 Jahren und mit mehr als 100 Kilogramm Körpergewicht. „Beim Treppensteigen ist mir die Luft weggeblieben“, berichtet er. „Ich war total kurzatmig und körperlich ganz schlecht drauf.“ Irgendwann sei der Punkt gekommen, zu sich selbst zu sagen: „Das willst du mit Mitte zwanzig eigentlich nicht.“

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Zwei deutsche Topläufer sollen Streckenrekord brechen

Starten in Hannover: Arne Gabius und Fate Tola. Fotos: Petrow/Montage

Starten in Hannover: Arne Gabius und Fate Tola. Fotos: Petrow/Montage

Bei der Jagd nach neuen Rekorden machen die Veranstalter des Hannover-Marathons 2017 Ernst. Nachdem vor zwei Wochen mit Arne Gabius der schnellste Deutsche auf dieser Strecke und zugleich der Topfavorit für das Rennen am 9. April präsentiert worden war, schickt sich auch Fate Tola an, im Frauen-Wettbewerb die Bestmarke für die Landeshauptstadt zu verbessern.

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„Laufpass“: Eine Triathletin hängt alle ab (mit Ranking Nr. 37)

Die Siegerin auf dem Weg ins Ziel. Foto: THK

Die Siegerin auf dem Weg ins Ziel. Foto: THK

So schnell wie Hanna Philippin war noch keine Läuferin beim 10-Kilometer-Lauf im Hermann-Löns-Park unterwegs. 36:36 Minuten zeigte die Uhr für die Saarbrückerin, die derzeit in Hannover einen Bundeswehr-Lehrgang absolviert, im Ziel an. Da hatte auch „Laufpass“-Seriensiegerin Gwendolyn Mewes (37:45) deutlich das Nachsehen. Aber gegen eine Triathletin aus dem Nationalmannschaftskader darf man schon mal den Kürzeren ziehen.

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Studie: Mit Pillen gegen den Schmerz beim Marathon?

Mit den Marathons ist es wie mit den Blättern am Baum: Sie werden deutlich weniger, desto weiter der Herbst voranschreitet. In Deutschland muss man derzeit schon suchen, um herauszufinden, wo dieses Jahr noch etwas läuft. Frankfurt, Braunschweig oder Remscheid etwa stehen am 30. Oktober auf dem Veranstaltungsplan, im November wird es beim Schloß-Marienburg-Marathon oder in Steinfurt zur Sache gehen. Um bei so einem Rennen bestehen zu können, sollte man gut vorbereitet sein. Und vielleicht auch ein paar Tabletten dabei haben?

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„Zusammen trainiert es sich besser“

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Herr Pingpank, an diesem Sonnabend startet die HAZ-Vorbereitungsgruppe, in der sich Freizeitläufer im Vorfeld des Hannover-Marathons zusammenfinden, in ihre neunte Saison. Machen Sie als Trainer dieses Mal etwas anders als in früheren Jahren?
Es wird noch mehr Wert gelegt auf sogenannte Kraftkomponenten, also auf Kraftausdauer- und Ausgleichstraining. Es geht also nicht nur ums Laufen, wozu sich die Gruppe regelmäßig sonnabends trifft. Zum Beispiel am Tag danach Schwimmen gehen, das ist eine gute alternative Möglichkeit. Schon beim vorigen Mal war das Teil des Programms, das die Läuferinnen und Läufer als Richtschnur in die Hand bekommen haben. Man braucht dazu keine Geräte, es geht letztlich um ein Mehr an Beweglichkeit, die im Alter nachlässt. Das Ganze hat sich bewährt.

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„Laufpass“: Der nächste Streich von Haftom Weldaj (mit Ranking Nr. 34/Update)

Startschuss mit dem späteren Sieger Haftom Weldaj (Nr. 430). Foto: TuS Altwarmbüchen

Startschuss mit dem späteren Sieger Haftom Weldaj (Nr. 430). Foto: TuS Altwarmbüchen

Es war ein perfekter Nachmittag – darin waren sich fast alle einig, die die Einladung des TuS Altwarmbüchen angenommen hatten, beim 15. Volkslauf eine, zwei oder aber drei Runden um den See zu drehen. Zumal das Wetter für so einen Anlass nicht besser hätte sein können. Ein gutes Drittel der 330 Sportler, die am Start waren, entschied sich für die längste Strecke, die 10,8 Kilometer. Und dabei drückte ein Läufer besonders aufs Tempo: Haftom Weldaj, der für den TSV Pattensen antritt. In 37:07 Minuten hatte er einen riesigen Vorsprung auf Steve Kehl von Hannover 96, der in 38:44 Platz 2 belegte.

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„Laufpass“: Hase sorgt in Wettbergen für Tempo und Spaß (33. Ranking)

Immer dem Hasen nach: Jan Rutsch siegte in Wettbergen über die zehn Kilometer. Foto: Stephan Fabig

Immer dem Hasen nach: Jan Rutsch siegte in Wettbergen über die zehn Kilometer. Foto: Stephan Fabig

Da hatte das kleine Wettbergen mehr zu bieten als das große Chicago. Beim Marathon in der „Windy City“, weltweit eines der bedeutendsten Langstreckenrennen, verzichteten die Organisatoren auch dieses Mal auf Hasen, die anderswo die Spitzenläufer beim Kampf um eine Topzeit unterstützen. In Wettbergen hingegen fuhr der Hase sogar Fahrrad und  bis zum Schluss vorneweg. Jan Rutsch ließ sich das gefallen: Im Zehn-Kilometer-Wettbewerb machte das dem schnellsten Läufer im Feld die Orientierung einfacher. Und seinem Tempo war die ungewöhnliche Führungsarbeit des kostümierten Assistenten auch noch zuträglich: In 33:33 Minuten legte der Hannoveraner angesichts der wechselhaften und nicht einfachen Streckenverhältnisse eine passable Zeit hin und hatte die Konkurrenz im Griff. Christian Schlamelcher, ebenfalls im Trikot von Hannover Athletics, und der Wunstorfer Jürgen Rodenbeck folgten mit deutlichem Abstand. Wobei Schlamelcher da schon den Lauf über 5,2 Kilometer in den Beinen hatte, den er in Wettbergen ähnlich klar dominierte wie Rutsch das Hauptrennen des Volkslaufes. Ein erfolgreicher Doppelstart!

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„Laufpass“: Wiese will es noch mal wissen (31. und 32. Ranking)

Auch die Jüngsten liefen in Burgdorf mit: beim Kinderlauf. (Foto: Bork)

Auch die Jüngsten liefen in Burgdorf mit: beim Kinderlauf. (Foto: Bork)

Da hat es Christian Wiese der Konkurrenz noch mal gezeigt. Zweimal stand der Hannoveraner in den vergangenen Tagen an der Startlinie zu Rennen über zehn Kilometer, zweimal war er mit Abstand der Schnellste. Sowohl beim Burgdorfer Spargel-Lauf als auch beim Benther-Berg-Lauf holte sich Wiese den Sieg und damit 50 Punkte für das „Laufpass“-Ranking. Mehr geht nicht!

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