Archiv der Kategorie: Allgemein

Silvesterlauf: Neue Gesichter – neue Rekorde

Strahlende Siegerin: Fate Tola. Foto: Florian Petrow

Beim Start stand sie ganz weit außen in der ersten Reihe und wirkte beinahe ein wenig schüchtern, nach den 5,8 Kilometern war Fate Tola mittendrin im Geschehen. Für ihren deutlichen und durchaus zu erwartenden Sieg in 20:18 Minuten beim Silvesterlauf rund um den Maschsee holte sich die 30-Jährige auf dem Podium viel Beifall ab. Vom 1. Januar an läuft Tola im Trikot von Hannover Athletics; dass ihr Erfolg bei ihrer Premiere am Maschsee ihrem alten Verein LG Braunschweig gutgeschrieben wurde, ist dann reine Formsache. „Ich freue mich sehr, ab morgen Hannoveranerin zu sein“, sagte Tola bei der Siegerehrung mit einem Lächeln im Gesicht, das diese Aussage noch bekräftigte.

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HAZ-Laufgruppe: Mit guten Vorsätzen zum Silvesterlauf

Mike Voland. Foto. Kutter

Den Jahreswechsel nehmen viele gern zum Anlass für gute Vorsätze. So auch Mike Voland. Der 52-Jährige aus Barsinghausen will in diesem Jahr erstmals an einem Silvesterlauf teilnehmen – dem größten der Region am Maschsee, im Rahmen der HAZ-Laufgruppe. Silvester sei für ihn ein ganz besonderes Datum, sagt Voland: „Aus einer Silvesterlaune heraus habe ich mein Leben verändert.“ Das war vor sechs Jahren. Mit einem Verzicht auf Süßigkeiten fing es an, der Verzicht auf Fleisch kam dazu, dann das genüssliche Kochen anstelle von Fast Food und Fernsehen, und schließlich das Laufen.

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Silber ist für Svenja Pingpank nicht alles

Svenja Pingpank (rechts) von Hannover Athletics ist mit Teamsilber von der Cross-EM zusammen mit Vera Coutellier, Alina Reh, Konstanze Klosterhalfen und Anna Gehring (v.l.) zurückgekehrt. Foto: DLV

Svenja Pingpank (rechts) von Hannover Athletics ist mit Teamsilber von der Cross-EM zusammen mit Vera Coutellier, Alina Reh, Konstanze Klosterhalfen und Anna Gehring (v.l.) zurückgekehrt. Foto: DLV

Jubeln konnte sie trotzdem. Als eine von fünf Läuferinnen komplettierte Svenja Pingpank von Hannover Athletics das deutsche U23-Frauenteam, das bei der Cross-Europameisterschaft in Samorin (Slowakei) zur Silbermedaille lief. Maßgeblich dafür waren die Plätze 1 und 2 durch die überragenden Alina Reh (SSV Ulm, 20:21 Minuten) und Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen, 20:24), die das 63 Starterinnen zählende Feld über die 6180 Meter lange Distanz dominierten. Anna Gehring (SC Itzehoe) als Zwölfte (21:27) machte das gute Mannschaftsresultat komplett. Über die einzige deutsche Teammedaille in Samorin konnten sich schließlich auch Vera Coutellier (ASV Köln, 20. in 21:47) und Svenja Pingpank (46. in 22:31) freuen, die mit aufs Podest durften und ebenfalls mit Silber ausgezeichnet wurden.  Ein versöhnliches Saisonende für die 21-Jährige aus Barsinghausen bei ihrem ersten Start bei einer internationalen Meisterschaft.

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Auch auf die Schuhe kommt es an

Foto: Maike Kaschorek

Es ist die Zeit gekommen für die ganz Harten. Man schaue in Helstorf oder an der Marienburg vorbei: jüngst Schauplätze von Laufwettbewerben der etwas anderen Kategorie. Hier musste man nicht nur gut zu Fuß sein, sondern auch Nehmerqualitäten zeigen – im Kampf gegen Kälte, Wind, Schlamm und Höhenmeter. Der November ist die Zeit, in der man es dem inneren Schweinehund mal so richtig zeigen kann. Und der Monat, in dem die Waschmaschine nach einem Lauf unter freien Himmel viel mehr als sonst zu tun bekommt.

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Fate Tola wird Hannoveranerin

Fate Tola und Markus Pingpank. Foto: Fettback

Das darf man einen Paukenschlag nennen. Dass Fate Tola am 8. April 2018 in Hannover ihren Marathonerfolg aus diesem Frühjahr wiederholen möchte, damit war zu rechnen. Dass die 30-Jährige, die aus Äthiopien stammt und seit Mitte vorigen Jahres den deutschen Pass besitzt, von Januar an auch für Hannover an den Start gehen wird, das lässt aufhorchen. Gefühlt ist es Lichtjahre her, dass sich Hannover mit Spitzenläufern auf den langen Distanzen schmücken konnte. Einer der letzten, die hierzulande zur nationalen Elite zu zählen waren, war Markus Pingpank. Jetzt ist der 53-Jährige der Vorsitzende des Vereins, in dessen Farben Tola im kommenden Jahr starten wird: Hannover Athletics. Fragen und Antworten zu einem spektakulären Wechsel.

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Airportrun in Langenhagen findet 2018 nicht statt

Foto: Petrow

Die 10. Auflage des Airportruns im vergangenen Frühjahr ist die letzte gewesen – zumindest vorerst. Der Lauf, der mit seinen rund 2000 Teilnehmern zu den größten der Region gehörte, wird 2018 nicht stattfinden.  „Pause ja, Ende nein“, meint Cheforganisator Herbert Pinnecke vom SC Hannover. „Wir wollen 2019 einen Neubeginn starten“, ergänzte er. Die diesjährige Veranstaltung hatte ihm und seinem Team zu viel Kraft geraubt.

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Wir machen euch fit für den Steelman

Bodenkontakt: Die Starter beim Steelman-Hindernislauf haben keine Scheu vor dem durchweichten Rennbahngeläuf. Foto: von Ditfurth

18 Kilometer – 18 Eisenmänner – wir machen euch fit für den Steelman am 3. Dezember auf der Pferderennbahn in Langenhagen. Schon jetzt steht fest: Die vierte Auflage wird Rekorde brechen. Nie zuvor werden sich mehr Ausdauersportler an den mehr als 20 Hindernissen und vielen weiteren kleinen Gemeinheiten im Matsch auf der Neuen Bult versuchen.

Am Donnerstag, 23. November, könnt ihr einen Vorgeschmack bekommen. Die mehrfache Ironman-Siegerin Sandra Wallenhorst wird euch exklusiv auf die Steelman-Strapazen vorbereiten. In den Fabrikhallen der Firma Hoselmann werden dazu Hindernisse aufgebaut, die Triathletin leitet die Trainingseinheit. Fest steht: Es wird kalt, es wird dreckig, es wird Spaß machen.

Möchtet ihr am Donnerstag (Treffen: 17 Uhr) dabei sein? Dann schreibt uns eine Mail bis Dienstag, 21. November, 18 Uhr, mit eurer Telefonnummer an redaktion@madsack-sport.de. Unter allen Einsendern losen wir aus.

„Laufpass“: Ranking Nummer 30 und 31 (Update: Listen komplett)

Update: Das lange Warten hat ein Ende. Uns liegen jetzt alle Listen für das „Laufpass“-Ranking vor. Hier findet ihr die beiden letzten Rankings (Nummer 30 und 31). Das fehlende Ranking Nummer 28 haben wir hier nachgetragen. Alle Gesamtlisten wurden neu berechnet und hier im Blog aktualisiert.

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Neue Bücher übers Laufen (2)

Der Kopf rennt mit

Zum Geburtstag gibt es mitunter ausgefallene Geschenke. So mancher erfüllt sich aus diesem Anlass selbst einen nicht alltäglichen Wunsch. So wie Michele Ufer: Er machte sich, als er 39 wurde, auf zu einem Lauf durch die Atacama-Wüste in Chile. Ein Etappenrennen über 250 Kilometer in bis zu 3500 Meter Höhe in der wohl trockensten Region der Welt. Zuvor war er nie mehr als 29 Kilometer am Stück gelaufen, hatte noch nie einen Wettkampf bestritten. Nicht minder bemerkenswert: Seine Vorbereitungszeit auf dieses Abenteuer betrug weniger als vier Monate. Hinterher schwärmte Ufer vom schönsten Geburtstag, den er je gehabt habe. Mit der Krönung, als absoluter Neuling nur sechs anderen den Vortritt gelassen zu haben.

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„Laufpass“: Ranking Nummer 24

Aufmerksamen Lesern dürfte längst aufgefallen sein, dass wir euch noch zwei Listen schuldig sind. Nummer 24 hat sich leider verzögert, da es Verzögerungen mit der Ergebnisliste gab und wir zudem ein paar Korrekturen aus vorangegangenen Läufen nachtragen mussten. Jetzt dürfte aber alles auf dem Stand sein, den sich alle Ranking-Teilnehmer erlaufen haben. Das Ranking Nummer 25 ist in Arbeit und folgt vermutlich morgen.

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