Archiv der Kategorie: Laufen in Hannover

Zwei deutsche Topläufer sollen Streckenrekord brechen

Starten in Hannover: Arne Gabius und Fate Tola. Fotos: Petrow/Montage

Starten in Hannover: Arne Gabius und Fate Tola. Fotos: Petrow/Montage

Bei der Jagd nach neuen Rekorden machen die Veranstalter des Hannover-Marathons 2017 Ernst. Nachdem vor zwei Wochen mit Arne Gabius der schnellste Deutsche auf dieser Strecke und zugleich der Topfavorit für das Rennen am 9. April präsentiert worden war, schickt sich auch Fate Tola an, im Frauen-Wettbewerb die Bestmarke für die Landeshauptstadt zu verbessern.

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HAZ-Weihnachtshilfe: Spendensammlung beim dritten Steelman

Da muss man durch: Zwei Teilnehmerinnen des Steelman kämpfen sich im vergangenen Jahr durch ein Schlammbad. Foto: Eberstein

Da muss man durch: Zwei Teilnehmerinnen des Steelman kämpfen sich im vergangenen Jahr durch ein Schlammbad. Foto: Eberstein

Am Sonntag, 27. November, findet auf der Pferderennbahn auf der Neuen Bult in Langenhagen der dritte Steelman statt. Von 11 Uhr morgens an begeben sich dort mehr als 1400 Teilnehmer auf einen Parcours voller Herausforderungen. Erstmalig unterstützen die Veranstalter von eichels:Event die HAZ-Weihnachtshilfe. Mehr dazu lest ihr hier.

Studie: Mit Pillen gegen den Schmerz beim Marathon?

Mit den Marathons ist es wie mit den Blättern am Baum: Sie werden deutlich weniger, desto weiter der Herbst voranschreitet. In Deutschland muss man derzeit schon suchen, um herauszufinden, wo dieses Jahr noch etwas läuft. Frankfurt, Braunschweig oder Remscheid etwa stehen am 30. Oktober auf dem Veranstaltungsplan, im November wird es beim Schloß-Marienburg-Marathon oder in Steinfurt zur Sache gehen. Um bei so einem Rennen bestehen zu können, sollte man gut vorbereitet sein. Und vielleicht auch ein paar Tabletten dabei haben?

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„Laufpass“: Der nächste Streich von Haftom Weldaj (mit Ranking Nr. 34/Update)

Startschuss mit dem späteren Sieger Haftom Weldaj (Nr. 430). Foto: TuS Altwarmbüchen

Startschuss mit dem späteren Sieger Haftom Weldaj (Nr. 430). Foto: TuS Altwarmbüchen

Es war ein perfekter Nachmittag – darin waren sich fast alle einig, die die Einladung des TuS Altwarmbüchen angenommen hatten, beim 15. Volkslauf eine, zwei oder aber drei Runden um den See zu drehen. Zumal das Wetter für so einen Anlass nicht besser hätte sein können. Ein gutes Drittel der 330 Sportler, die am Start waren, entschied sich für die längste Strecke, die 10,8 Kilometer. Und dabei drückte ein Läufer besonders aufs Tempo: Haftom Weldaj, der für den TSV Pattensen antritt. In 37:07 Minuten hatte er einen riesigen Vorsprung auf Steve Kehl von Hannover 96, der in 38:44 Platz 2 belegte.

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„Laufpass“: Neue Bestzeit für Mewes im Fernduell (Ranking 29 und 30)

Startschuss zum 10-Kilometer-Lauf des Volkslaufes in Vinnhorst. (Foto: TuS Vinnhorst)

Startschuss zum 10-Kilometer-Lauf des Volkslaufes in Vinnhorst. (Foto: TuS Vinnhorst)

Es war ein interessantes Fernduell. Für Gwendolyn Mewes, die das „Laufpass“-Ranking nahezu uneinholbar anführt, ist in Berlin nach zehn Kilometern eine Zeit von 41:24 Minuten gestoppt worden. Beim Volkslauf des TuS Vinnhorst blieb die Uhr für die Siegerin Ulrike Wendt bei 39:19 stehen, Mandy Krause aus Lehrte passierte als Zweite nach 43:32 Minuten die Ziellinie. Da hätte sie nicht mal mehr die Hacken von Mewes gesehen. Weiterlesen

„Laufpass“: Der Seriensieger ist zurück (Ranking Nr. 20)

Da ist er also wieder! Rund vier Monate war Robin Dörrie nicht zu sehen, wenn Läufer zu Wettkämpfen in der Region antraten. Wer den Mittvierziger kennt, der kann in etwa nachvollziehen, war für eine schlimme Zeit das für ihn gewesen ist. Immer wiederkehrende Knieschmerzen, die zwei Operationen zur Folge hatten, zwangen Dörrie zum Pausieren und zum Kürzertreten. Beim Hannover-Marathon Anfang April musste er sich gewaltig quälen, um trotzdem ins Ziel zu kommen; angesichts dessen war seine Zeit von 2:51 Stunden für die 42 Kilometer aller Ehren wert. In Bordenau, beim 31. Scharnhorstlauf, hat der Hannoveraner nun sein Comeback gegeben.

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„Laufpass“: Familie verleiht Flügel

Christian Wiese (vorne) und Christian Schlamelcher (beide Hannover Athletics). Foto: Fettback

Christian Wiese (vorne) und Christian Schlamelcher (beide Hannover Athletics). Foto: Fettback

Man kann nicht alles haben. Einer wie Christian Wiese, weiß gut, wie er mit diesem Zwiespalt umgehen muss. Er muss den Spagat finden zwischen Sport und Familie – und er kriegt das auf die Reihe, ohne hier oder da große Abstriche machen zu müssen. Beim Eilenriede-Straßenlauf des VfL Eintracht Hannover konnte sich der 34-Jährige die Urkunde für den 3. Platz abholen – zeitgleich war er mit seinem Vereinskollegen Christian Schlamelcher (beide Hannover Athletics) in 33:48 Minuten ins Ziel gelaufen. Am Sieger, dem Holzmindener Jan Kaschura (33:37), war diesmal kein Vorbeikommen.

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„Rio ruft – und wir kommen“

Foto: Florian Petrow

Lisa und Anna Hahner. Foto: Florian Petrow

Wie es gehen kann, das haben Anna und Lisa Hahner schon vor zweieinhalb Jahren gezeigt. Die Zwillinge, 26 Jahre alt, liefen in Frankfurt zusammen Marathon und kamen in persönlicher Bestzeit (2:27:55 und 2:30:17 Stunden) ins Ziel. Dass die Schwestern 2016 erneut gemeinsame Sache machen, ist seit dieser Woche beschlossen, passieren soll es am 10. April. „Wir werden beide in Hannover starten“, sagt Anna Hahner. „Ich freue mich schon riesig.“ Weiterlesen

Silvesterlauf: Rekorde auf den letzten Drücker

Startschuss zum Silvesterlauf. Foto: Christoph Bach

Startschuss zum Silvesterlauf. Foto: Christoph Bach

Auf den letzten Drücker des alten Jahres hatten es zwei unter den 3000 besonders eilig. Rumtrödeln wäre ja auch schlecht gewesen: Wer möchte schon zu spät kommen zur Silvesterfeier daheim? Tabea Themann und Tim Hoenig schlugen jedenfalls am Maschsee Rekordtempo an. So schnell wie die junge Frau , die für den SV Molbergen startet und in Hannover trainiert, und der 20 Jahre alte Hamburger war auf der Runde, die zum 20. Mal im Veranstaltungsplan stand, zuvor noch niemand gewesen. Für Themann zeigte die Uhr nach den 5,8 Kilometern 19:31 Minuten an, Hoenig – wie Thiemann erstmals dabei bei diesem Rennen – brauchte gar nur 17:36 Minuten. Chapeau!

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