Hannover-Marathon auf Rekordkurs

Jan Raphael und Christian Haupt (v.li.). Foto: Sielski

Für halbe Sachen sind beide normalerweise nicht zu haben, sonst hätte es in den vergangenen Jahren auch nicht solche Erfolge gegeben. Am 8. April wird das anders sein: Dann werden sich Jan Raphael (38) und Christian Haupt (37), die als Langdistanz-Triathleten auch international Beachtliches vorweisen können, brüderlich einen Marathon teilen – als Staffel-Duo. „Wir mussten nicht lange überlegen, als wir gefragt wurden, und wir freuen uns schon sehr darauf“, sagte Haupt. Für den Alt- und den Neuprofi ist das jeweils eine bessere Trainingseinheit. Am Ende soll eine Zeit „um 2:25 bis 2:30 Stunden“ (Raphael) herauskommen, „ohne dass wir uns auspowern“. Ob es beide auch auf der Rechnung haben, dass sie damit wohl Staffel-Sieger 2018 wären? Weiterlesen

„Laufpass“: Ranking Nummer 4 (Update)

Gesamtwertung Frauen

Rankingplatz Name Vorname Jhg Verein Punkte Läufe
1. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 66 3
2. Marx Beate 1979 Dets Race Team 64 3
3. Lyda Hannelore 1958 4. März 1985 58 4
4. Czupryniak Justyna 1978 SC Polonia Hannover 54 3
5. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 32 2
6. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 32 3
7. Lenhard Astrid 1978 27 2
8. Genrich Melanie 1978 SV Brackwede 25 1
9. Huwatscheck Lisa 1991 Hannover 96 25 1
10. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 24 2
11. Strüber Beate 1969 LAC Langenhagen 23 3
12. Pingpank Saskia 1998 Vfl Eintracht Hannover 22 1
13. Wimmer Laura 1984 V-Sports K.S.V. 22 1
14. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 21 2
15. Hoffmann Kathrin 1986 Hannover Athletics 19 1
16. Werner Sabrina 1986 Vegan Runners 17 1
17. Böhnke Joana 1985 Lehrter SV 17 2
18. Schoenbeck Tanja 1969 Hannover Athletics 16 1
19. Graf Martha 1976 15 1
20. Brockmann Maren 1977 ATBienen e.V. 15 2

Gesamtwertung Männer

Rankingplatz Name Vorname Jhg Verein Punkte Läufe
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 74 4
2. Kuhlmann Timo 1990 TuS Bothfeld 47 2
4. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 38 2
3. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 TuS Bothfeld 26 2
5. Jankowski Raoul 1991 Det’s RaceTeam 25 1
6. Stubbe Yannick 1989 TV Waldstraße Wiesbaden 25 1
7. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 25 1
8. Görtler Timo 1991 TuS Bothfeld 25 2
9. Kendelbacher Michael 1982 Körperwerk Gehrden 22 1
10. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 22 1
11. Bedel Mohammed 2000 TSV Sibbesse 22 2
13. Braune-Krickau Martin 1966 Hannover Athletics 21 2
12. König Jens 1967 20 2
14. Pohle Hendrik 1989 19 1
15. Kiene Sven 1989 Hannover 96 Triathlon 17 1
17. Paul Christian 1973 TSVE 1890 Bielefeld 17 1
16. Kreie Thomas 1965 TSV Barsinghausen 17 2
18. Dörrie Robin 1969 Hannover 96 16 1
20. Lange Ulf 1980 Hannover 96 Triathlon 16 1
19. Vollkommer Guido 1966 Pattensen 16 1

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4. HAZ-Ranking_04.03.2018 (korrigiert)

4. HAZ-Gesamtranking_04.03.2018 (korrigiert)

HAZ-Vorbereitungsgruppe: Rund ums Steinhuder Meer

Mehr als 100 Läufer in verschiedenen Tempogruppen machten sich von Hagenburg aus auf den Weg rund um den gefrorenen See. Foto: Gabriele Schulte und Wolfgang Ratsch

Den Rundweg ums Steinhuder Meer, durch pittoreske Moore und Birkenwäldchen, kennen viele allenfalls von einer Radtour. Auch für Peer Seef ist es das erste Mal, dass er die kompletten 31 Kilometer statt auf dem Rennrad im Laufschritt absolviert. Der Tierarzt aus Ronnenberg trainiert für seinen ersten Marathon, am 8. April in Hannover. „Wenn schon, dann gleich in die Vollen“, hat sich der 44-Jährige gesagt, als er sich im Herbst für die HAZ-Vorbereitungsgruppe bei Trainer Markus Pingpank angemeldet hat, ohne viel Lauferfahrung zu haben. Das Training lief seitdem so gut, dass Peer Seef auch die Runde um Steinhuder Meer „ganz optimistisch“ angeht.

Mit ihm machen sich an diesem Sonntagmorgen mehr als 100 Läufer in verschiedenen Tempogruppen von Hagenburg aus auf den Weg rund um den gefrorenen See – außer der HAZ-Gruppe auch andere, die von Markus Pingpank trainiert wurden beziehungsweise werden. Wohl alle sind froh, dass das Thermometer auf immerhin minus zwei Grad geklettert ist, die Sonne durch die Wolken lugt und der Ostwind nicht allzu scharf ist. „Noch nie hatte ich im Vorfeld so viele Anfragen, ob der Lauf wirklich stattfindet“, sagt Pingpank, der die Steinhuder-Meer-Umrundung jedes Jahr im März organisiert. Die Eiseskälte der Vortage und mögliche Glättegefahr hätten etliche umgetrieben. Aber spätestens nach den ersten Kilometern sind die Bedenken verflogen.

Schon nach 13,5 Kilometern wartet bei der Jugendherberge Mardorf die erste von zwei Getränkestationen. „Das ist neben der tollen Landschaft mit das Schöne an diesem Lauf, dass man die Verpflegung hat“, sagt Silke Pingpank. Sie führt an diesem Tag von Mardorf aus eine Gruppe an, die in Hannover am 8. April den Halbmarathon laufen will – da reicht zur Vorbereitung nun die Teilstrecke von 17,5 Kilometern. Einige, wie die 23 Jahre alte Laura Reimer und ihre Mutter Nicole, absolvieren stattdessen ab Hagenburg knapp 25 Kilometer und lassen sich bei Steinhude von Familienmitgliedern abholen. Bei Kilometer 23,5 gibt es noch mal Tee, „Iso“ und zusätzlich Müsliriegel. An diesem Verpflegungsstand schenkt Hannover-Marathon-Organisatorin Stefanie Eichel die Getränke ein, wie schon oft in den Vorjahren steht ihr Vater ihr dabei zur Seite.

Für die Laufgruppen geht es mit Blick auf Sonntagsspaziergänger, Schlittschuhläufer und Eissegler weiter Richtung Hagenburg zurück zum Start. Manche haben mittlerweile das Plaudern eingestellt, weil es für sie nun doch anstrengender wird. Andere geben auf den letzten Kilometern noch einmal Gas.

Im Ziel macht sich große Zufriedenheit breit. Angesichts der noch um einige Grad angestiegenen Temperaturen wird von der Meerrunde als „Lauf in den Frühling“ geschwärmt. Peer Seetz, der im Tempo von fünf Minuten pro Kilometer mit am schnellsten unterwegs war, freut sich schon auf das nächste „Highlight“, den Springe-Deister-Marathon am 17. März. Da will er, wie viele aus der HAZ-Gruppe, „den Halben“ laufen und damit der Vorbereitung für den Hannover-Marathon noch einmal richtig Schliff geben.

Von Gabriele Schulte

HAZ-Vorbereitungsgruppe: Doppelte Lauffreude

„Allein laufen macht nur halb so viel Spaß“: Juliane Pach und Mike Voland. Foto: Fettback

Es gibt Läufer, die es genießen, auf langen Trainingsrunden allein richtig zur Ruhe zu kommen. Andere ziehen Gesellschaft vor – gern die des eigenen Partners. So finden sich in der HAZ-Laufgruppe, die sich mit Trainer Markus Pingpank auf den Marathon oder Halbmarathon am 8. April in Hannover vorbereitet, auch diesmal mehrere Paare, die ihr Hobby auf besondere Weise verbindet.

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„Laufpass“: So sehen Sieger aus

Michaela Michalowitz (Region Hannover, links) und Ingo Ralfs (Sparkasse, 3.v.r.) verteilten die Pokale an (von links) Haftom Weldaj, Beate Marx, Gwendolyn Mewes, Jörg Kleinholz-Mewes, Andreas Solter und Hannelore Lyda. Foto: Villegas

Superlative sind im Sport schnell abgenutzt, doch einen darf sich der „Laufpass“ der Region seit Jahren schon auf die Fahnen schreiben. Er ist die mit Abstand größte Laufserie Deutschlands. Der Titel mag nur inoffizieller Natur sein, der Stellenwert des Laufpasses lässt sich aber auch ganz offiziell an einer Zahl ablesen: 53139. So viele Läufer haben 2017 die Ziellinie bei einem der 38 „Laufpass“-Rennen überquert. Wer am Ende des Jahres den Gesamtsieg in den Händen halten will, der muss also nicht nur schnell sein – er braucht auch einen langen Atem.

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„Laufpass“: Ranking Nummer 3

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 66 3
2. Marx Beate 1979 Dets Race Team 64 3
3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 42 3
4. Czupryniak Justyna 1978 SC Polonia 35 2
5. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 32 2
6. Lenhard Astrid 1978 27 2
7. Genrich Melanie 1978 SV Brackwede 25 1
8. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 24 2
9. Pingpank Saskia 1998 Vfl Eintracht Hannover 22 1
10. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 21 2
11. Hoffmann Kathrin 1986 Hannover Athletics 19 1
12. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 18 2
13. Schoenbeck Tanja 1969 Hannover Athletics 16 1
14. Strüber Beate 1969 LAC Langenhagen 16 2
15. Brockmann Maren 1977 ATBienen e.V. 15 2
16. Orilski Judith 1981 Hannover 96 Triathlon 15 2
17. Hipler Elke 1978 TSV Victoria Linden 14 1
18. Knoop-Wente Marion 1968 TK,H 14 1
19. Kaschorek Maike 1968 pingpank.de 13 1
20. Keßler Hannah 1998 TSV Kirchdorf – Fußball 12 1

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 55 3
2. Kuhlmann Timo 1990 TuS Bothfeld 47 2
4. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 38 2
3. Görtler Timo 1991 TuS Bothfeld 25 2
5. Jankowski Raoul 1991 Det’s RaceTeam 25 1
6. Stubbe Yannick 1989 TV Waldstraße Wiesbaden 25 1
7. Bedel Mohammed 2000 TSV Sibbesse 22 2
8. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 22 1
9. Braune-Krickau Martin 1966 Hannover Athletics 21 2
10. König Jens 1967 20 2
11. Pohle Hendrik 1989 19 1
13. Kiene Sven 1989 Hannover 96 Triathlon 17 1
12. Dörrie Robin 1969 Hannover 96 16 1
14. Lange Ulf 1980 Hannover 96 Triathlon 16 1
15. Huck Timo 1988 Hannover-Runners 15 1
17. Korell Tobias 1988 VFB Fallersleben Triathlon 15 1
16. Krug Tobias 1991 TSV Ingeln-Oesselse 15 2
18. Bleyl Konrad 1985 TuS Wunstorf 14 1
20. Kimmel Viktor 1987 Team HARZCORE! 14 1
19. Wagner Henrik 1998 LG Braunschweig 14 1

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3. HAZ-Ranking_04.02.2018

3. HAZ-Gesamtranking_04.01.2018

HAZ-Laufgruppe: Neustart für Seriensieger Oppermann

„Ich will es nicht mehr übertreiben“: Detlef Oppermann hat mit 65 dazugelernt. Foto: Fettback

Früher hätte es das nicht gegeben. Aber früher war auch vieles anders bei Detlef Oppermann, dem begeisterten Hobbyläufer aus Lehrte. Da hat er so gut wie nichts ausgelassen, war „von Pontius zu Pilatus“ unterwegs gewesen, wie er sagt, um es jährlich auf bis zu 75 Wettkämpfe zu bringen. Dass 2018 schon dreimal Punkte für das HAZ-Ranking verteilt worden sind, ohne dass der 65-Jährige auch nur einmal zu einem dieser Läufe angetreten ist – ein Novum für den früheren Seriensieger.

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„Laufpass“: Ranking Nummer 2

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 47 2
2. Marx Beate 1979 Dets Race Team 47 2
3. Lyda Hannelore 1958 Dets RaceTeam, LAC Langenhagen 32 2
5. Czupryniak Justyna 1978 DJK SC PoloniaHannover 19 1
4. Hoffmann Kathrin 1986 Hannover Athletics 19 1
6. Meier Sabine 1966 TuS Bothfeld 17 1
8. Lenhard Astrid 1978 Hannover 16 1
7. Schoenbeck Tanja 1969 Hannover Athletics 16 1
9. Brockmann Maren 1977 ATBienen e.V. 15 2
10. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 15 1
11. Knoop-Wente Marion 1968 ohne Verein 14 1
12. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 14 1
13. Orilski Judith 1981 Hannover 96 Triathlon 13 1
14. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 13 1
15. Keßler Hannah 1998 TSV Kirchdorf 12 1
16. Strüber Beate 1969 LAC Langenhagen 12 1
17. Schulze Diana 1978 Lac Langenhagen 11 1
19. Stenzel Katja 1993 OCR Heidesprinter 10 1
18. Suchy Marion 1968 Adelheidsdorfer Lauf AG 10 1
Burlone Britta 1978 SG Misburg 9 2
Möhle Petra 1972 TVE Algermissen 9 1
20. Ritter Alexandra 1988 Baltic CaniX 9 1

2. HAZ-Ranking_21.01.2018

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 39 2
2. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 38 2
4. Jankowski Raoul 1991 Det’s RaceTeam 25 1
3. Kuhlmann Timo 1990 TuS Bothfeld 25 1
5. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 22 1
6. Braune-Krickau Martin 1966 Hannover Athletics 21 2
7. König Jens 1967 Hannover 20 2
8. Bedel Mohammed 2000 TSV Sibbesse 17 1
9. Dörrie Robin 1969 Hannover 96 16 1
10. Lange Ulf 1980 Hannover 96 Triathlon 16 1
11. Görtler Timo 1991 TuS Bothfeld 15 1
13. Huck Timo 1988 Hannover-Runners 15 1
12. Krug Tobias 1991 TSV Ingeln-Oesselse 15 2
14. Bleyl Konrad 1985 TuS Wunstorf 14 1
15. Kimmel Viktor 1987 Team HARZCORE! 14 1
17. Blume Thomas 1970 Hannover 13 1
16. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 TuS Bothfeld 13 1
18. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 12 1
19 Kiene Lars 1987 Hannover 96 Triathlon 11 1
20. Schlangen Sebastian 1987 Hannover 96 Triathlon 11 1

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2. HAZ-Ranking_21.01.2018

2. HAZ-Gesamtranking_21.01.2018

HAZ-Vorbereitungsgruppe: Es läuft nach Plan

Nach Trainingsplan ans Ziel: Annika Heinrich, Markus Pingpank und Henning Wilke. Foto: Fettback

Seit dem vorigen Herbst hat Henning Wilke ein Problem, das es so vorher nicht gab. Keines, das man nicht ausräumen kann – das familiär aber „schon zu Terminkonflikten führt“, wie der 30-Jährige sagt. Wenn ihn seine Frau fragt, was man nach der Arbeit oder am Sonnabend zusammen unternehmen könne, macht sich bei ihm neuerdings eine gewisse Verlegenheit breit. Sich wiederholende, um Verständnis bittende Antworten wie „Ich muss laufen gehen“ oder „Um 9 Uhr ist doch wieder die HAZ-Gruppe an der Reihe“ inklusive. Hilft ja nichts: Der Garbsener hat ein Ziel, das er mit Konsequenz angeht.Und das erstmals nach Plan.
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„Laufpass“: Ranking Nummer 1

Startschuss zum Hauptlauf. Foto: TuS Bothfeld

So schnell geht’s beim „Laufpass“: Gerade erst die Sieger des Vorjahres gekürt, da kommt schon das neue Ranking auf den Tisch. Dank des Bothfelder Crosslaufs gibt es auch in diesem Jahr nicht nur ein paar Matschspritzer (wobei die diesmal angesichts des Wetters eher trocken waren) – Deutschlands größte Laufserie legt auch 2018 wieder einen frühen Start hin.

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