Fate Tola wird Hannoveranerin

Fate Tola und Markus Pingpank. Foto: Fettback

Das darf man einen Paukenschlag nennen. Dass Fate Tola am 8. April 2018 in Hannover ihren Marathonerfolg aus diesem Frühjahr wiederholen möchte, damit war zu rechnen. Dass die 30-Jährige, die aus Äthiopien stammt und seit Mitte vorigen Jahres den deutschen Pass besitzt, von Januar an auch für Hannover an den Start gehen wird, das lässt aufhorchen. Gefühlt ist es Lichtjahre her, dass sich Hannover mit Spitzenläufern auf den langen Distanzen schmücken konnte. Einer der letzten, die hierzulande zur nationalen Elite zu zählen waren, war Markus Pingpank. Jetzt ist der 53-Jährige der Vorsitzende des Vereins, in dessen Farben Tola im kommenden Jahr starten wird: Hannover Athletics. Fragen und Antworten zu einem spektakulären Wechsel.

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„Laufpass“: Ranking Nummer 35

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Mewes Gwendolyn 1984 Dets RaceTeam 692 29
2. Marx Beate 1979 Dets RaceTeam 480 24
3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 393 25
4. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Klippel Schuhmoden Burgwedel 238 24
5. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 205 14
6. Schulze Diana 1978 LAC Langenhagen 144 14
7. Knoop-Wente Marion 1968 139 10
8. Biniok Katharina 1965 TSV Kolenfeld 138 12
9. Koch Raphaela 1966 136 9
10. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 124 7
11. Mesenbrink Elisa 1998 117 6
12. Thürnau Janine 1985 TKJ Sarstedt 103 6
13. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 100 7
14. Berend Elke 1975 Hannover 95 5
15. Czupryniak Justyna 1978 LAC Langenhagen 87 7
16. Wendt Ulrike 1984 Hannover 96 85 4
17. von Dem Knesebeck Christiane 1969 RSG Hannover 78 10
18. Schoenbeck Tanja 1969 Dets RaceTeam 77 7
19. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 74 7
20. Schiel Antonia 1998 TSV Wennigsen 69 3

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 665 34
2. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 Dets RaceTeam 398 26
3. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 310 13
4. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 202 13
5. Nickel Dirk 1971 189 16
6. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 172 9
7. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 159 13
8. Vollkommer Guido 1966 143 10
9. Looschen Christian 1981 BV Garrel 117 5
10. Heide Patrick 1984 SV Aegir 09 116 8
11. Hofmann Dirk 1983 Hannover 96 Triathlon 116 12
12. Kendelbacher Michael 1982 Körperwerk Gehrden 115 7
13. Sievers Jan 1981 SG Bredenbeck 112 8
14. Laufer Thomas 1969 SV Husum 102 10
15. Schlamelcher Christian 1989 Dets RaceTeam 101 7
16. Heide Philipp 1984 SV Aegir 09 98 7
17. Hernando Navarro Jose Antonio 1974 The spanish Corredores 94 6
18. Jankowski Raoul 1991 Dets RaceTeam 86 5
19. Steinert Nils 1991 LG Braunschweig 80 5
20. Krüger Carsten 1984 LAC Olympia 88 Berlin 77 4

Die vollständigen Listen zum Herunterladen

35. HAZ-Ranking_12.11.2017

35. HAZ-Gesamtranking_12.11.2017

Airportrun in Langenhagen findet 2018 nicht statt

Foto: Petrow

Die 10. Auflage des Airportruns im vergangenen Frühjahr ist die letzte gewesen – zumindest vorerst. Der Lauf, der mit seinen rund 2000 Teilnehmern zu den größten der Region gehörte, wird 2018 nicht stattfinden.  „Pause ja, Ende nein“, meint Cheforganisator Herbert Pinnecke vom SC Hannover. „Wir wollen 2019 einen Neubeginn starten“, ergänzte er. Die diesjährige Veranstaltung hatte ihm und seinem Team zu viel Kraft geraubt.

Mehr dazu lest ihr hier.

Wir machen euch fit für den Steelman

Bodenkontakt: Die Starter beim Steelman-Hindernislauf haben keine Scheu vor dem durchweichten Rennbahngeläuf. Foto: von Ditfurth

18 Kilometer – 18 Eisenmänner – wir machen euch fit für den Steelman am 3. Dezember auf der Pferderennbahn in Langenhagen. Schon jetzt steht fest: Die vierte Auflage wird Rekorde brechen. Nie zuvor werden sich mehr Ausdauersportler an den mehr als 20 Hindernissen und vielen weiteren kleinen Gemeinheiten im Matsch auf der Neuen Bult versuchen.

Am Donnerstag, 23. November, könnt ihr einen Vorgeschmack bekommen. Die mehrfache Ironman-Siegerin Sandra Wallenhorst wird euch exklusiv auf die Steelman-Strapazen vorbereiten. In den Fabrikhallen der Firma Hoselmann werden dazu Hindernisse aufgebaut, die Triathletin leitet die Trainingseinheit. Fest steht: Es wird kalt, es wird dreckig, es wird Spaß machen.

Möchtet ihr am Donnerstag (Treffen: 17 Uhr) dabei sein? Dann schreibt uns eine Mail bis Dienstag, 21. November, 18 Uhr, mit eurer Telefonnummer an redaktion@madsack-sport.de. Unter allen Einsendern losen wir aus.

Jankowskis langer Anlauf im Lönspark

Start zum Hauptlauf – mit dem späteren Sieger Christof Jankowski (Nr. 36). Foto: TKH

Manchmal muss man einen langen Anlauf nehmen. Das kann Jahre dauern. Und dafür ist mituntermehr Stehvermögen nötig als bei einem Marathonrennen. Christof Jankowski kann ein Lied davon singen: der Mann, der jetzt über die zehn Kilometer im hannoverschen Lönspark gewonnen hat – neun Jahre, nachdem er an gleicher Stelle schon einmal triumphiert hatte. In 33:58 Minuten lief Jankowski ein recht einsames Rennen an der Spitze des großen Starterfeldes, auf den nächsten Plätzen folgten der Quedlinburger Mike Poch (34:51) und Michael Kendelbacher aus Bad Nenndorf (34:56) mit respektvollem Abstand. „Es tat mal wieder richtig gut, einen Wettkampf von vorne zu laufen und zu gewinnen“, sagte der 38-Jährige. „Ich liebe diese Strecke mit so viel schöner Natur.“

Die Freude Jankowskis, der zudem fast eine Minute schneller war als 2008, ist nur zu verständlich. Hinter ihm liegen zwei Jahre Pause vom Laufen. Quälende Monate, in denen er seinen Sport nur als Beobachter erlebte. Und in denen auch ungezählte Besuche bei Ärzten und Physiotherapeuten die Verletzungsprobleme nicht aus der Welt schaffen konnten, die ihn permanent ausbremsten. Dann der im Vergleich dazu golden anmutende Herbst 2017, die Belohnung für die mentale Stärke in der sportlichen Schattenzeit: fünfter Platz beim Brockenlauf. Ein gelungenes Comeback.

Zwei Monate später dann der Sieg beim Lieblingslauf im Lönspark für denjenigen, der 2010 das HAZ-Ranking der „Laufpass“-Serie gewonnen hatte. Nächstes Ziel des ambitionierten Erlebnissportlers, der für Hannover 96 startet, ist der Halbmarathon rund um die Marienburg am 25. November – ein kleiner, aber feiner Höhepunkt des ausklingenden Laufjahres in der Region Hannover.Dass sich die noch anstehenden Wettkämpfe im Freien an den Fingern einer Hand abzählen lassen, tat den Teilnehmerzahlen beim 41. Lönsparklauf des TKH gut. Insgesamt 705 Frauen und Männer absolvierten die zehn und fünf Kilometer – diese Resonanz konnte sich sehen lassen an einem total verregneten Wochenende.

Obwohl der Veranstalter das Ziel vom durchweichten Sportplatz in einen halbwegs trockenen Bereich verlegt hatte: Nasse Füße holten sich auch die schnellsten Frauen, Elke Behrend (40:54), Beate Marx (41:18) und Kerstin Kopfmann (42:27). Hilft nichts: Da muss man durch in dieser Jahreszeit. Ob nun als Erster oder Letzter.

Weitere Fotos vom Lauf gibt es hier.

Nasses Jubiläum in Bothfeld (Ranking Nr. 34)

Foto: TuS Bothfeld

Auf nasse Füße muss man sich hier anscheinend Jahr für Jahr einstellen. Auch beim Jubiläumslauf des TuS Bothfeld kannte das Wetter keine Gnade: Starker Regen sorgte am Renntag dafür, dass die Runde durch den Bothfelder Wald nach Veranstalterangaben einer „Crossstrecke“ glich und die Aschenbahn auf dem Sportplatz als Start- und Zielpunkt einer „Seenplatte“. Wie schon 2014 und 2015, als Matsch und Pfützen den Läufern und den Organisatoren ebenfalls zu schaffen machten. Nasse Füße sind da nicht alles.

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HAZ-Laufgruppe: Wenn der Schweiß fließt

Schnelle Runde: Läufer der HAZ-Vorbereitungsgruppe testen ihr Leistungsvermögen. Foto: Pingpank

Unterstützung tut gut an so einem anstrengenden Vormittag. Finn (7) steht
auf halber Höhe zwischen Sportleistungszentrum und Erika-Fisch-Stadion und
sieht seinen Vater im gelben Shirt schon von Weitem heranrauschen. Der hat
es sichtlich eilig, doch so viel Zeit muss sein: abstoppen, die Hand
ausstrecken und mit dem Sohnemann abklatschen. Derart angespornt geht es
flott weiter auf die zweite und letzte Runde – das Ergebnis soll ja stimmen.
2350 Meter sind es schließlich, auf die es Heiko Rieckenberg in exakt zehn
Minuten bringt, nachdem Markus Pingpank mit einem Pfiff die Läufer gestoppt
hat. Ende der Übung – jetzt kann das Training für den Hannover-Marathon
richtig losgehen!

Leistungstest – so heißt das zeitlich kurze, aber intensive Programm der
HAZ-Vorbereitungsgruppe an diesem Vormittag. Dahinter steckt die Absicht,
für die kommenden fünf Monate fünf Untergruppen zusammenzustellen, die nach
dem jeweiligen läuferischen Vermögen ausgerichtet sind. Keiner soll
überfordert, aber auch keiner unterfordert werden – ob nun 23 oder 79 Jahre
alt, ob Anfänger oder „alter Hase“. Die Spanne reicht von einem
Durchschnittstempo von sieben Minuten für den Kilometer bis zu fünf Minuten
für diese Distanz.

Stolz auf den Vater: Finn und Heiko Rieckenberg. Foto: Pingpank

Alles geben, ordentlich aus der Puste und tüchtig ins Schwitzen kommen, das
trifft an diesem Tag nicht nur auf Heiko Rieckenberg zu. Von den 85
Freizeitsportlern, die sich unter Anleitung von Pingpank für den 8. April
den nötigen Schwung holen wollen, nutzen 77 die Gelegenheit zum Formcheck
und knien sich rein. Der Trainer ist nicht nur von der Beteiligung
überrascht. Nachdem er für jeden Einzelnen die gelaufenen Meter in einer
Liste vermerkt hat, hebt Pingpank anerkennend den Daumen. „Ich bin
regelrecht begeistert“, sagt er. „So viele leistungsstarke Läuferinnen und
Läufer hatten wir in den vergangenen Jahren nicht.“ Drei Viertel hätten mehr
als 2000 Meter geschafft, das sei bemerkenswert und eine gute Basis für die
weitere Vorbereitung. Dazu treffen sich die HAZ-Läufer alle zwei Wochen
sonnabends, für die Zeit dazwischen gibt es für jeden detaillierte
Trainingsrichtlinien.

Auch Heiko Rieckenberg darf mit sich zufrieden sein. Zum zweiten Mal ist er
in der Vorbereitungsgruppe dabei. Beim Leistungstest hat er 200 Meter mehr
zurückgelegt als 2016, gut abzulesen an den Pappschildern auf der
Zielgeraden. Ein ziemlich großer Sprung vorwärts. „Das hat heute super
geklappt“, sagt er. Der 40-Jährige aus Bissendorf hat ja auch etwas
gutzumachen, wie er einräumt. Seine Leistung beim Halbmarathon in Hannover
vor einem Jahr, als er knapp unter zwei Stunden brauchte, sei „grottig“
gewesen. Jetzt sollen es 1:45 Stunden werden. Auch ein ganz schöner Sprung.
Aber realistisch, wie Trainer Pingpank nach dem aktuellen Leistungstest
meint. „Wenn Heiko das Programm durchzieht, dann schafft er das“, sagt er.
„Sogar unter 1:45.“

„Laufpass“: Ranking Nummer 33

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Mewes Gwendolyn 1984 Dets RaceTeam 667 28
2. Marx Beate 1979 Dets RaceTeam 439 22
3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 366 23
4. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Klippel-Schuhmoden Burgwedel 220 22
5. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 178 12
6. Knoop-Wente Marion 1968 139 10
7. Koch Raphaela 1966 136 9
8. Schulze Diana 1978 Lac Langenhagen 136 13
9. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 124 7
10. Biniok Katharina 1965 TSV Kolenfeld/Wunstorf 122 10
11. Mesenbrink Elisa 1998 117 6
12. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 100 7
13. Thürnau Janine 1985 TKJ Sarstedt 86 5
14. Wendt Ulrike 1984 Hannover 96 85 4
15. Schoenbeck Tanja 1969 Dets RaceTeam 77 7
16. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 74 7
17. von Dem Knesebeck Christiane 1969 RSG Hannover 73 9
18. Schiel Antonia 1998 TSV Wennigsen 69 3
19. Czupryniak Justyna 1978 LAC Langenhagen 64 5
20. Hoffmann Kathrin 1986 Hannover Athletics 61 4

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 632 32
2. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 Dets RaceTeam 376 24
3. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 285 12
4. Nickel Dirk 1971 189 16
5. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 172 9
6. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 170 11
7. Vollkommer Guido 1966 143 10
8. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 138 11
9. Looschen Christian 1981 BV Garrel 117 5
10. Heide Patrick 1984 SV Aegir 09 116 8
11. Hofmann Dirk 1983 Hannover 96 Triathlon 109 11
12. Sievers Jan 1981 SG Bredenbeck 106 7
13. Heide Philipp 1984 SV Aegir 09 98 7
14. Kendelbacher Michael 1982 Körperwerk Gehrden 96 6
15. Laufer Thomas 1969 SV Husum 95 9
16. Hernando Navarro Jose Antonio 1974 The spanish Corredores 94 6
17. Jankowski Raoul 1991 Dets RaceTeam 86 5
18. Schlamelcher Christian 1989 Dets RaceTeam 84 6
19. Krüger Carsten 1984 LAC Olympia 88 Berlin 77 4
20. Kuhnau Markus 1974 Hannover 96 77 7

Die vollständigen Listen zum Herunterladen

33. HAZ-Ranking_22.10.2017

33. HAZ-Gesamtranking_22.10.2017

HAZ-Vorbereitungsgruppe nimmt Kurs auf den Hannover-Marathon

Die HAZ-Läufer zum Auftakt am Maschsee. Foto: Tim Schaarschmidt

Der Anfang ist gemacht. „War doch gar nicht schlimm. Und an Spaß hat es auch nicht gefehlt“, sagt Marc Grimme nach der lockeren Runde um den Maschsee, der ein Lauf-Abc vorausgegangen ist. Seine ersten Lektionen auf einem längeren Weg: Am 8. April nächsten Jahres will der 29-Jährige in Hannover zu seinem Marathondebüt antreten, seit Sonnabend läuft sein Trainingsprogramm – eine Premiere sozusagen. Und dies zusammen mit weiteren 84 Freizeitsportlern, die sich zur HAZ-Vorbereitungsgruppe zusammengefunden haben. Sie ist längst mehr als ein Geheimtipp für Läufer, die ein halbes Jahr später gut präpariert an der Startline des Laufklassikers stehen wollen. Die einen, wie Grimme, um dann die 42 Kilometer anzugehen, die anderen mit Halbmarathon-Ambitionen.

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