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Alternativen zum Maschsee – oder:Wo soll ich bloß laufen?

Laufen am Maschsee. Foto: Decker

So kennen wir’s, so mögen wir’s: Der Maschsee ist Hannovers beliebteste Laufstrecke. Foto: Decker

Der hannöversche Laufkalender besticht Jahr für Jahr durch wiederkehrende Elemente: Silvesterlauf um den Maschsee, Hannover-Marathon, Nachtlauf sowie Dutzende Volksläufe, die es teils seit Jahrzenhten gibt. Zwei Daten sind jedoch noch immer nicht im „offiziellen“ Laufkalender aufgeführt: Beginn und Ende des Maschseefestes. Dabei hat kaum eine Veranstaltung so große Auswirkungen auf die Laufstadt wie die Festtage im August – denn dann wird der Maschsee für die meisten Läufer zum Sperrgebiet.

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Laufstrecken in Hannover: Die besten Alternativen zum Maschsee

Jogger in der Eilenriede. Foto: HAZ

Jogger in der Eilenriede. Foto: HAZ

Jedes Jahr steht Hannovers Läufergemeinde vor demselben Problem: Kaum beginnen die Aufbauten für das Maschseefest, werden die Wege rund um den See enger, bis pünktlich zur Eröffnung gar nichts mehr geht. Zwischen Maschseebad und Nordufer ist kein Durchkommen, die Runde ist halbiert – und damit auch Hannovers beliebteste Laufstrecke futsch. Da im Freundes- und Kollegenkreis seit Mittwoch das Gejammere wieder groß ist (obwohl wir doch die grünste Stadt Deutschlands sind …), geben wir an dieser Stelle drei Tipps, wo es sich nicht nur an Maschseefest-Tagen besonders gut laufen lässt.

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Leinenzwang: Wo Läufer in Hannover hundefrei joggen darf

Auch wenn der Sommer sich derzeit noch bedeckt hält – für viele Läufer ist der Juli nicht unbedingt der Lieblingsmonat: Sonne und Hitze setzen einem im Training zu, die Heuschnupfengeplagten unter uns werden obendrein noch von Pollen heimgesucht. Und als wäre dies der Strafe nicht genug, fällt in den Monat Juli auch noch ein aus Läufersicht nicht unerheblicher Stichtag: Seit dem 15. Juli ist die Brut- und Setzzeit beendet und damit auch teilweise die Leinenpflicht für Hunde.

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Laufpass: HAZ-Ranking nach Lauf 17 und 18 (Update)

Derzeit könnten wir an dieser Stelle getrost die Copy-and-Paste-Tastenkombination nutzen – denn zumindest an der Spitze hat sich in den vergangenen Wochen beim HAZ-Laufpass nicht wirklich viel getan. Bei den Männern heißt es: Robin Dörrie vor Timo Merten (beide Det’s Raceteam) und dem 96er Christan Haupt. Bei den Frauen führt noch immer Gwendolyn Mewes (Det’s Raceteam)  vor Sabine Meier (TuS Bothfeld) und Hannelore Lyda (LG Hannover). Vor allem auf den Plätzen dahinter gab es nach dem Eilenriede-Straßenlauf und dem KKH-Allianz-Lauf aber einige Veränderungen, weshalb sich ein ausgiebiger Blick in die Listen natürlich wieder lohnt. Viel Spaß beim Stöbern. (Update 12.07.: Die Fehler im Gesamtranking nach Lauf 18 wurden behoben, die Liste ist jetzt aktuell)

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Hannover-Marathon: Hochgefühle am Tiefpunkt

Startschuss zum Marathon in Hannover. Foto: Petrow

Startschuss zum Marathon in Hannover. Foto: Petrow

Zwischen Büttnerstraße und Schützenallee hängen noch ein paar gelb-blaue Schilder an den Bäumen, als seien sie vergessen worden sein; beim Bummel durch die Stadt laufen einem stolze Träger eines Finisher-Shirts über den Weg, und wohl Tausende sind derzeit dabei, sich ihr Erinnerungsfoto vom 8. Mai zu bestellen. Der Hannover-Marathon 2011 ist Geschichte; und das ist so schnell passiert, dass an dieser Stelle noch mal Notiz davon genommen werden soll, um ihn nicht zu rasch in der Ablage verschwinden zu lassen. Das hätte er nicht verdient!

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Läufer an die Leine!

Bedarf es hier noch irgendwelcher Worte? © dpa

Bedarf es hier noch irgendwelcher Worte? © dpa

Eigentlich sollte dieses Jahr friedlich enden und Misstöne bis in den Januar aufgeschoben werden. Aber irgendwann läuft auch das größte Fass einmal über. Schuld sind alle – das Wetter, der Schnee, das Eis, die Kälte, die kahlen Bäume, die Spaziergänger, die Hunde – und natürlich zu guter Letzt die Läufer. Die sogar ganz besonders. Eine kleine Polemik – oder nennen wir es lieber einen tierisch ernst gemeinten offenen Brief!

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Bewegende Zeiten

Foto: zur Nieden

Foto: zur Nieden

An dieser Stelle ergeht heute eine Warnung: In den kommenden Wochen und Monaten könnte es sonnabends am Maschsee und in der Eilenriede eng werden. Größere Gruppen von Läufern kreuzen dann möglicherweise den Weg oder setzen gar zum Überholen an. Unter Umständen ist Vorsicht geboten, denn unter ihnen befinden sich Anfänger, auf deren unverhoffte Reaktionen man vorbereitet sein muss.

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Test: Die neuen Laufstrecken in der Eilenriede

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. © Stadt Hannover

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. © Stadt Hannover

Die Stadt schließt die letzte Lücke in der Eilenriede: Ab sofort können Läufer vom Döhrener Turm aus eine ausgeschilderte Halbmarathonrunde über 21,1 Kilometer durch den Stadtwald zurücklegen. Außerdem gibt es in dem kleinen Waldstück zwischen Südstadt und Waldheim eine kürzere, etwa 5,2 Kilometer lange Strecke.  Offiziell eröffnet werden die neuen Laufrunden zwar erst am Sonnabend durch Oberbürgermeister Stephan Weil, wir haben aber bereits jetzt die ersten Testkilometer auf den frisch ausgezeichneten Laufwegen in Hannovers Stadtwald absolviert.

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Gut geölt

Nun weiß ich endlich, wie Leinöl schmeckt. Es ist das Erste, was bei mir seit zwei Wochen auf den Tisch kommt. Und vermutlich würde der- oder diejenige, die versehentlich davon kosten würden, dazu nur sagen: Das ist ja das Letzte! Um es klar zum Ausdruck zu bringen: Nein, ich mag Leinöl überhaupt nicht, und morgens denke ich beim Aufstehen mit Horror daran, dass ich gleich wieder einen Esslöffel davon nehmen muss. Vor dem Frühstück auf nüchternen Magen. Igittigitt! Aber es soll helfen, und ich brauche Hilfe, und deshalb schlucke ich es runter.

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Grüßen erlaubt – auch in Hannover!

Foto: Schenker

Foto: Schenker

Läufer gelten gemeinhin als geselliges Völkchen: Kaum hängt ein Banner mit der Aufschrift „Start/Ziel“ im Wind, steht eine Traube an der Linie, plaudert über Trainingskilometer und Wehwehchen – und wäre zwischendurch nicht noch ein bisschen Wettkampf angesagt, das Ganze hätte etwas von einem Kaffeeklatsch. Das Nach-Wettkampf-Büfett ist schließlich fast immer das Beste weit und breit. Fernab der Wettkämpfe gerät dieses Bild jedoch immer häufiger in Schieflage. Denn: Der gemeine Läufer schottet sich nicht nur mit Stöpseln im Ohr ab. Viel schlimmer: Er wird immer häufiger zum Grüßmuffel. Und absolute Spitzenreiter scheinen (Patrioten bitte weghören!) die HANNOVERANER zu sein.

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