Schlagwort-Archive: HAZ-Laufgruppe

HAZ-Laufgruppe: „Nach einem Küsschen läuft es sich gleich besser“

Foto: Michael Wallmüller

Einen Plan B braucht Regine Löhr-Schulz an diesem Tag nicht. „Es hätte nicht besser laufen können“, sagt sie nach ihrer Marathonpremiere. „Ich bin vollauf zufrieden.“ Aus  ihren Worten spricht nicht nur der Stolz, es geschafft zu haben, sondern das auch noch in einer Zeit, die sie kaum für möglich gehalten hätte. „Vorgenommen hatte ich mir, unter 4:30 Stunden zu bleiben“, sagt die Ärztin. In der Ergebnisliste steht hinter ihrem Namen nun eine 4:18 – wenn das kein Grund zum Feiern ist! „Wir werden heute noch fein essen gehen“, sagt sie. „Doch jetzt nehme ich zu Hause erst mal ein schönes Bad.“

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HAZ-Laufgruppe: Auf der Zielgeraden

Der große Tag ist nicht mehr fern. Seit November haben sich die Mitglieder der HAZ-Vorbereitungsgruppe für den 9. April in Form gebracht. Ob Marathon oder Halbmarathon: Am kommenden Sonntag wird sich zeigen, ob das Training gefruchtet hat und sportliche Wünsche in Erfüllung gehen. Fünf Läuferinnen und Läufern aus der Gruppe geben Einblicke, wie es bei ihnen bisher gelaufen ist.

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„HAZ-Laufgruppe“: Maria-Luise Kluge – Seniorin auf Medaillenkurs in Hannover

Maria-Luise Kluge. Foto: MP

Rund vier Wochen sind es noch, dann fällt in Hannover der Startschuss zur deutschen Meisterschaft im Halbmarathon. Maria-Luise Kluge müsste eigentlich aufgeregt sein, das ist sie aber nicht: Sie möchte in ihrer Heimatstadt aufs Treppchen – und ist sich ziemlich sicher zu wissen, zu was sie in der Lage ist. „Eine Medaille soll es werden“, sagt die Frau aus Linden in selbstbewusstem Ton. Ihre größte Sorge: Wie ist es um die Form der Konkurrentinnen bestellt, die das gleiche Ziel verfolgen? „Ich kann ja noch nicht mal sagen, mit wem ich es am 9. April zu tun bekomme.“

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HAZ-Laufgruppe: Mit 50 vor dem Marathon-Debüt

Michael Strube will in Hannover seinen ersten Marathon laufen. Foto: Pingpank

Es hat lange gedauert bei Michael Strube, bis er diese andere Seite des Sports für sich entdeckt und damit Prinzipielles infrage gestellt hat. „Fußballer sind grundsätzlich lauffaul“, sagt der Hemminger mit einem Grinsen im Gesicht, „und ich war da keine Ausnahme.“ Jetzt, mit 50, hat er sich auf den Weg gemacht, es sich selbst zu zeigen, dass es auch anders geht. Ohne Fußballschuhe, die er 45 Jahre lang bei den Sportfreunden Ricklingen, in Pattensen, Arnum und Wilkenburg geschnürt hat. Und mit Asphalt statt Rasen unter der Sohle: Am 9. April wird Strube in Hannover zu seinem ersten Marathon antreten.

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„Weniger macht mehr Spaß“

Mike Asche trainiert mit der HAZ-Gruppe für den Hannover-Marathon. Foto: Katrin Kutter

Mike Asche trainiert mit der HAZ-Gruppe für den Hannover-Marathon. Foto: Katrin Kutter

Wer zu Mike Asche will, der kommt ins Schwitzen. Bis zum vierten Stock, wo der Steuerberater sein Büro hat, sind es 104 Treppenstufen. Ungeübten, die auf den Fahrstuhl verzichten, treibt das den Schweiß auf die Stirn. Für Asche, 40 Jahre alt und seit einem Jahr in der hannoverschen Südstadt zu Hause, ist es ein willkommenes Zusatzprogramm zum wöchentlichen Lauftraining. Und eine Erinnerung daran, wie alles begann. Damals, vor rund 15 Jahren und mit mehr als 100 Kilogramm Körpergewicht. „Beim Treppensteigen ist mir die Luft weggeblieben“, berichtet er. „Ich war total kurzatmig und körperlich ganz schlecht drauf.“ Irgendwann sei der Punkt gekommen, zu sich selbst zu sagen: „Das willst du mit Mitte zwanzig eigentlich nicht.“

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HAZ-Laufgruppe: Auftakt am Berg

Auftakt bei Schmuddelwetter: Die HAZ-Laufgruppe am Lindener Berg. Foto: Tim Schaarschmidt

Wenn Laufen einer Matherechnung gleich käme, könnte der geneigte Halbmarathonläufer bereits jetzt für sich notieren: Mehr als die Hälfte haben wir schon. Zwölf Kilometer standen beim Autftakt der HAZ-Laufgruppe auf dem Programm, bis zur 21,1-Kilometer-Marke scheint es da nicht mehr allzu fern. Doch spätestens an den Steigungen des Lindener Bergs dürfte dem ein oder anderen geschwant haben: was noch vor uns liegt, könnte ganz schön anstregend werden.

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„Zusammen trainiert es sich besser“

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Herr Pingpank, an diesem Sonnabend startet die HAZ-Vorbereitungsgruppe, in der sich Freizeitläufer im Vorfeld des Hannover-Marathons zusammenfinden, in ihre neunte Saison. Machen Sie als Trainer dieses Mal etwas anders als in früheren Jahren?
Es wird noch mehr Wert gelegt auf sogenannte Kraftkomponenten, also auf Kraftausdauer- und Ausgleichstraining. Es geht also nicht nur ums Laufen, wozu sich die Gruppe regelmäßig sonnabends trifft. Zum Beispiel am Tag danach Schwimmen gehen, das ist eine gute alternative Möglichkeit. Schon beim vorigen Mal war das Teil des Programms, das die Läuferinnen und Läufer als Richtschnur in die Hand bekommen haben. Man braucht dazu keine Geräte, es geht letztlich um ein Mehr an Beweglichkeit, die im Alter nachlässt. Das Ganze hat sich bewährt.

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HAZ-Laufgruppe: Entscheidend ist der Kopf

Das schlaucht: Ralf Berneburg (vorne mit blauer Jacke) beim Lauf über 31 Kilometer. Foto: Pingpank

Das schlaucht: Ralf Berneburg (vorne mit blauer Jacke) beim Lauf über 31 Kilometer. Foto: Pingpank

Beim Marathon gibt es eine vermeintliche Weisheit: Über den Erfolg entscheidet der Trainingsumfang. Punkt. Markus Pingpank lacht, wenn man ihn darauf anspricht. Als früherer Profiläufer weiß er, dass jeder Trainingskilometer nur so viel wert ist wie die Sportlerpsyche stark. „Entscheidend ist der Kopf“, sagt der Barsinghäuser.

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HAZ-Laufgruppe: Zwischenspurt zum Jahreswechsel

Ralf Berneburg mit Hund Ginga.

Ralf Berneburg mit Hund Ginga.

Zum Jahreswechsel ziehen Sportler gerne Bilanz, für die HAZ-Läufer ist an diesem Donnerstag jedoch allenfalls ein Zwischenfazit fällig. Das Kalendarjahr mag fast vorüber sein, ihr persönliches Laufjahr ist es aber noch lange nicht. Es endet erst am 10. April – mit dem Zieleinlauf beim Hannover-Marathon.

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