Schlagwort-Archive: Laufen

„Laufpass“: Nicht auf Sand gebaut am Silbersee (Ranking Nr. 2)

Start zum Rennen über 7800 Meter. Foto: Stephan Fabig.

Start zum Rennen über 7800 Meter. Foto: Stephan Fabig.

Mit insgesamt fast 550 Startern so viele wie nie zuvor in 54 Jahren, am Ende aber wieder bestens bekannte Gesichter auf dem Treppchen: Beim Crosslauf am Langenhagener Silbersee mit seinen schwierigen Sandpassagen musste man nach den Favoriten nicht lange Ausschau halten.

Weiterlesen

„Laufpass“ 2017: Es geht wieder los

Die Zahlen sind beeindruckend: 53.096 Sportler haben im vergangenen Jahr an den 40 „Laufpass“-Wertungsläufen teilgenommen, so viele wie nie zuvor. Auch wenn es keine offizielle Statistik gibt: Die Laufserie, die von der Region Hannover und der Sparkasse unterstützt wird, bleibt damit die wohl größte ihrer Art in Deutschland.

Weiterlesen

Meldelimit beim Silvesterlauf
 um den Maschsee bald erreicht

Foto: Florian Petrow

3000 Läuferinnen und Läufer werden sich auch diesmal wieder zum traditionellen sportlichen Jahresausklang am Maschsee-Nordufer treffen. Beim Silvesterlauf geht es einmal rund um Hannovers attraktivstes Gewässer. Schon jetzt deutet alles darauf hin, dass der Silvesterlauf auch in diesem Jahr wieder frühzeitig ausgebucht sein wird.

Weiterlesen

„Laufpass“: Nicht nur Sonnenschein in Hiddestorf (Ranking 27 und 28)

Es läuft rund: Halbmarathonis auf dem Weg nach Harklenbeck. Vier von 21 Kilometern sind absolviert. (Foto: Fettback)

Es läuft rund: Halbmarathonis auf dem Weg nach Harklenbeck. Vier von 21 Kilometern sind absolviert. (Foto: Fettback)

Die Unterschiede hätten nicht größer sein können. Am Freitagabend waren Tausende von Läufern durch die Innenstadt von Hannover gerannt, beklatscht wiederum von Tausenden, die die Strecken säumten – mit der mondänen Oper als Fixpunkt. Getaucht in künstliches Licht und im weiß-orangefarbenen Einheitslook. In Hiddestorf drückt niemand auf den Schalter, da tut es morgens um 9 Uhr die Sonne. Weiterlesen

„Laufpass“: Der Seriensieger ist zurück (Ranking Nr. 20)

Da ist er also wieder! Rund vier Monate war Robin Dörrie nicht zu sehen, wenn Läufer zu Wettkämpfen in der Region antraten. Wer den Mittvierziger kennt, der kann in etwa nachvollziehen, war für eine schlimme Zeit das für ihn gewesen ist. Immer wiederkehrende Knieschmerzen, die zwei Operationen zur Folge hatten, zwangen Dörrie zum Pausieren und zum Kürzertreten. Beim Hannover-Marathon Anfang April musste er sich gewaltig quälen, um trotzdem ins Ziel zu kommen; angesichts dessen war seine Zeit von 2:51 Stunden für die 42 Kilometer aller Ehren wert. In Bordenau, beim 31. Scharnhorstlauf, hat der Hannoveraner nun sein Comeback gegeben.

Weiterlesen

Lesenswertes für Läufer (1)

Ein Trainingsplan für den Kopf

Nun muss Angela Merkel auch noch dafür herhalten, Läufern Beine zu machen. Ob die viel beschäftigte Politikerin von dieser Rolle weiß? Sie, die im Winter auf Langlaufskiern eine mehr oder minder gute Figur macht, dient Michele Ufer in seinem Buch „Mentaltraining für Läufer“ für ein weiterführendes Gedankenspiel. In dem Fall geht es um den Versuch, den Kopf von einer Sache frei zu halten, die einen ausbremst statt zu beflügeln. „Denk jetzt nicht an Bundeskanzlerin Angela Merkel im pinken Bademantel“, fordert er den Leser auf. Gesagt, getan. Erreicht werde jedoch das Gegenteil: Der Versuch, das Gehirn nicht mkit diesem Gedankengang zu konfrontieren, führe genau zu dieser Vorstellung. Ufer schlussfolgert: „Eine Sprache, die auf Fehler fokussiert, führt uns zu den Ergebnissen, die wir eigentlich vermeiden wollen.“ Eine Quintessenz: Grübele nicht unnötig wegen dieses und jenes Problems, habe Spaß und sei unbekümmert!

Weiterlesen

„Laufpass“: Familie verleiht Flügel

Christian Wiese (vorne) und Christian Schlamelcher (beide Hannover Athletics). Foto: Fettback

Christian Wiese (vorne) und Christian Schlamelcher (beide Hannover Athletics). Foto: Fettback

Man kann nicht alles haben. Einer wie Christian Wiese, weiß gut, wie er mit diesem Zwiespalt umgehen muss. Er muss den Spagat finden zwischen Sport und Familie – und er kriegt das auf die Reihe, ohne hier oder da große Abstriche machen zu müssen. Beim Eilenriede-Straßenlauf des VfL Eintracht Hannover konnte sich der 34-Jährige die Urkunde für den 3. Platz abholen – zeitgleich war er mit seinem Vereinskollegen Christian Schlamelcher (beide Hannover Athletics) in 33:48 Minuten ins Ziel gelaufen. Am Sieger, dem Holzmindener Jan Kaschura (33:37), war diesmal kein Vorbeikommen.

Weiterlesen

Hannover-Marathon: Bereit für die nächsten Rekorde

Anna (links) und Lisa Hahner mit Lusapho April. Foto: Petrow

Anna (links) und Lisa Hahner mit Lusapho April. Foto: Petrow

Es  war eines der am häufigsten gebrauchten Wörter auf der abschließenden Pressekonferenz. Zwei Tage, bevor es ernst wird auf Hannovers Straßen, war immer wieder von Rekorden die Rede. Einen haben die Veranstalter mit 20 196 Startzusagen schon im Sack; da kann kommen, was will. Bis Sonntag, wenn die Meldeschalter schließen, wird sich diese Zahl sogar noch erhöhen. „Wir kratzen an der Schwelle zu 21 000“, hat Marathon-Chefin Stefanie Eichel 48 Stunden vorher prognostiziert. Das hätte sie sich vor einigen Wochen nicht träumen lassen.

Weiterlesen

Neue Allianzen beim Hannover-Marathon

Lars Lehnhoff, Jan Raphael, Stefanie Eichel und Markus Pingpank. Foto: Eichels Event

Lars Lehnhoff, Jan Raphael, Stefanie Eichel und Markus Pingpank. Foto: Eichels Event

Ohne Nacht- und-Nebel-Aktion läuft auch dieses Mal nichts. Was dabei herausgekommen ist, wird am 31. März in aller Herrgottsfrühe auf 42 Kilometer Länge zu sehen sein. Dann ist sie auf Pflaster und Asphalt gemalt – die blaue Linie, der ideale Wegweiser für Tausende von Läufern beim 26. Hannover-Marathon. Wer sich danach richtet, der legt mit großer Garantie keinen Meter zu viel zurück. Wichtig ist das speziell für diejenigen, die beim Laufen ihre Uhr am Handgelenk im Blick haben und eine neue Bestzeit anstreben. Da gilt es nichts zu verschenken, jede Sekunde kann am Ende wichtig sein.

Die Malaktion, die am 30. März nach dem Dunkelwerden gegen 22 Uhr am Neuen Rathaus startet und rund fünf Stunden dauern wird, rückt ein Ereignis in den Fokus, das in Hannover durchaus für kontroverse Meinungen sorgt. Die einen können den 10. April kaum erwarten, weil sie dann beim größten Breitensportereignis in Niedersachsen aktiv dabei sein werden. Die anderen, erklärtermaßen dem Laufen weniger zugewandt, schimpfen alle Jahre wieder über Beeinträchtigungen, weil Straßen eine Zeit lang gesperrt oder die Straßenbahnen voller sind als an anderen Sonntagen. Doch würde nicht etwas fehlen, wenn Hannover eine marathonfreie Zone wäre? Die Stadt hat es schon schwer genug, dem vor Jahrzehnten selbst erklärten Anspruch einer Sportstadt gerecht zu werden, was nicht allein mit den derzeit gebeutelten 96-Bundesligafußballern zu tun hat.

Gut, dass das Marathon-Wochenende derart mobil macht, dass bei den Anmeldungen erneut die 20 000er-Marke genommen werden könnte. Beim Kinderlauf, dem sportlichen Farbtupfer am Sonnabend, werden die Startplätze bereits knapp. Sich sputen ist auch bei den Großen angesagt. Etwa bei den Handballern der TSV Hannover-Burgdorf, die sich beim Marathon-Staffelwettbewerb zurückmelden und für die es in der Bundesliga ausgesprochen gut läuft. Linksaußen Lars Lehnhoff hat für das „Recken“-Sextett bereits eine Zeit „unter 3:30 Stunden“ als Ziel ausgegeben; jetzt muss noch die Bestbesetzung gefunden werden.

Deutlich schneller wollen es andere hannoversche Sportler angehen lassen. Die erste Staffel von Hannover Athletics als Titelverteidiger will nach nicht einmal 2:15 Stunden im Ziel sein. Und das ohne Vereinschef Markus Pingpank, der sein eigenes Ding plant: eine Zweierstaffel zusammen mit dem früheren 5000-Meter-Olympiasieger Dieter Baumann. Im Gegensatz zu kürzeren Distanzen haben beide beim Marathon nie wirklich etwas reißen können – jetzt machen sie halbe-halbe, und das mit ordentlichen Erfolgsaussichten. Um die 2:28 Stunden dürfte die Uhr am Friedrichswall für die beiden Senioren anzeigen; Baumann könnte so zusammen mit Anna Hahner über den Zielstrich laufen, der Favoritin im Frauenwettbewerb.

Und auch das gibt es nicht alle Tage: ein Ironman-Sieger als Begleitläufer über die 42 Kilometer. Jan Raphael, Profitriathlet aus Hemmingen, wird am 10. April – ausgerüstet mit einem großen gelben Luftballon – auf Kurs 2:59 Stunden gehen. Für ihn ist das eher ein Trainingslauf; die Gruppe um ihn herum, die schon jetzt viel Zuspruch hat, wird sich dafür ins Zeug legen müssen. „Relativ entspannt“ dürfte das für ihn werden, sagt Raphael vor seinem ersten Marathon ohne Ironman-Startnummer. Am 10. April weiß auch er, wie es ist, immer der blauen Linie zu folgen.

Der Bothfelder Wasserlauf

Da werden Cross-Gefühle wach: Die Schuhe können nach dem Rennen eine Frischekur vertragen. Foto: Fettback.

Da werden Cross-Gefühle wach: Die Schuhe können nach dem Rennen eine Frischekur vertragen. Foto: Fettback.

Das Wetter, bei dem man normalerweise keinen Hund vor die Tür jagt, hat auch den Norden von Hannover voll im Griff. Seit Stunden regnet es ohne Unterlass, böiger Wind treibt auf der Bezirkssportanlage an der Carl-Loges-Straße seinen Schabernack. „So schlimm wie dieses Mal hat uns das Wetter noch nicht mitgespielt“, sagt Sabine Meier. Sie ist Mitglied des TuS Bothfeld, der fürchten muss, dass ihm an diesem Sonntag beim 8. Waldlauf die Felle davonschwimmen.

Weiterlesen