Schlagwort-Archive: Wettkämpfe

„Laufpass“: Ein Rennen im Tropenwald

Mit der Nummer 357 sichert sich der Bredenbecker Nicolai Riechers kurz nach dem Start eine gute Ausgangsposition. Als Nummer vier der Gesamtwertung kommt er in der Eilenriede ins Ziel. Foto: Abromeit

Mit der Nummer 357 sichert sich der Bredenbecker Nicolai Riechers kurz nach dem Start eine gute Ausgangsposition. Als Nummer vier der Gesamtwertung kommt er in der Eilenriede ins Ziel. Foto: Abromeit

An einem Tag wie diesem stellt sich schon die Sinnfrage. Sollte man, oder sollte man nicht: antreten zu einem Rennen beziehungsweise das Ganze überhaupt starten? Bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze, die einem pures Strandgefühl vermitteln, gibt es bessere und vor allem gesündere Alternativen, als zehn Kilometer durch den Stadtwald zu hetzen. Mehr als 300 Sportler haben das dennoch getan – beim 13. Eilenriede-Straßenlauf, organisiert vom VfL Eintracht Hannover.

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So sehen Sieger aus

Ehrung der "Laufpass"-Sieger des Jahres 2014 (v.l.): Michaela Rothan, Jürgen Rodenbeck, Gwendolyn Mewes, Markus Kuhnau, Hannelore Lyda. Foto: Marta Krajinović

Ehrung der „Laufpass“-Sieger des Jahres 2014 (v.l.): Michaela Rothan, Jürgen Rodenbeck, Gwendolyn Mewes, Markus Kuhnau, Hannelore Lyda. Foto: Marta Krajinović

Ausgerechnet der Sieger machte den Abflug. Dass Emanuel Schoppe, in fast allen Rennen der Schnellste und beim Punktesammeln der neue Rekordhalter, bei der Ehrung der Besten in der „Laufpass“-Serie 2014 (hier geht zur Gesamtwertung 2014) fehlte, war allerdings keine böse Absicht. Es war eher himmlische Fügung: Der 27-Jährige saß justament im Flugzeug mit Ziel New York, als die Besten Urkunde, Pokal und einen Gutschein in Empfang nehmen konnten. Schoppe hatte die Reise beim Lehrter Abend-City-Lauf gewonnen, der seit Jahren zur Serie gehört, und musste aus der Ferne grüßen. Eigentlich hätte er den Gutschein schon längst einlösen müssen, da er beruflich aber längere Zeit im Ausland war, verschob sich der Flug nach New York auf diese Woche.
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Echte Cross-Gefühle

Nein, Punkte wurden in Helstorf noch nie verschenkt – auch in diesem Jahr nicht. Denn wer beim Heidelauf punkten will, der braucht schon ein bisschen mehr als nur Ausdauer. In Helstorf ist seit jeher Geländetauglichkeit gefragt. Schließlich darf sich die Traditionsveranstaltung auf die Fahnen schreiben, einer der letzten echten Crossläufe und zugleich eine der wenigen meisterschaftstauglichen Crossstrecken in der Region zu sein.

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HAZ-Ranking nach dem Döhrener Abendlauf (Update)

Mit der Tastatur eines Computers ist es so eine Sache: Man kann mit ihnen irre schnell schreiben – aber leider auch schnell einen Fehler fabrizieren. Letzteres ist uns in der letzten Liste passiert. Falsche Taste erwischt, und schon hat die Führende einen Lauf mehr, allerdings weniger Punkte auf dem Konto. Deshalb haben wir das Gesamtranking nochmals hochgeladen, zumal wir auch noch einen zweiten Fehler entdeckt haben. Jetzt aber!

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Finale im „Laufpass“-Ranking 2013

Sie haben Routine in diesem Wettbewerb – und beim Siegen. In der Serie „Laufpass der Region“ ging auch im Jahr 2013 nichts ohne Gwendolyn Mewes und Robin Dörrie. Nicht nur, dass die beiden kaum einen Start ausließen – Mewes trat bei 29 von 38 Wertungsläufen an, Dörrie bei 30 –, sie waren auch zielsicher unterwegs. Wenn Wertungspunkte für das Ranking der Besten zu holen waren, dann ging nichts ohne das Duo, das mit riesigem Vorsprung in der nach Frauen und Männern getrennt geführten Gesamtwertung triumphierte.

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So bunt war es selten

Sportlich ins Jahr 2014: Der Neujahrslauf in Garbsen.  Foto: Stephan Fabig/quick-flash.de

Sportlich ins Jahr 2014: Der Neujahrslauf in Garbsen. Foto: Stephan Fabig/quick-flash.de

Silvesterlauf in der Region Hannover – da denken viele zuerst an den Lauf um den Maschsee. Das ist kaum verwunderlich, hat sich die Veranstaltung über die Jahre mit rund 3000 Teilnehmern doch zum größten Silvesterlauf Norddeutschlands gemausert. Auch sportlich kann sich der Silvesterlauf am Maschsee sehen lassen: Streckenrekord bei den Frauen durch Olympiastarterin Susanne Hahn, bei den Männern fast eine neue Bestzeit durch Philip Champignon, zudem zehn Läufer unter 19 Minuten – das ist eine Hausnummer und bestätigt den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre. Und doch ist Silvester in der Region aus Läufersicht weit mehr als nur der Maschsee.

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Hartmut Pelikan: Letzter – na und?!

Harmut Pelikan: „Wer länger braucht, um ins Ziel zu kommen, der ist auch länger an der frischen Luft.“ Foto: Stephan Fabig

Hartmut Pelikan: „Wer länger braucht, um ins Ziel zu kommen, der ist auch länger an der frischen Luft.“ Foto: Stephan Fabig

Es liegt wohl auch am früheren Beruf, dass Hartmut Pelikan gewissenhaft Buch führt über sein liebstes Hobby. So viel Zeit muss sein, und die Zeit hat er ja auch. Die Antwort auf die Frage, bei wie vielen Läufen er im Jahr 2013 angetreten ist, bleibt er so nicht lange schuldig. „53“, sagt der ehemalige Verwaltungsangestellte. „22 davon in der Laufpass-Serie.“ Respekt kann man da nur sagen, und das gilt nicht nur mit Blick auf die zahlreichen Starts, die der Garbsener in den zurückliegenden Monaten absolviert hat. Pelikan ist bereits 77 Jahre alt, dennoch mischt er sich Woche für Woche unters Läufervolk. Und das trotz eines künstlichen Kniegelenks.

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„Laufpass“: Da war doch noch was?

Volkslauf um den Altwarmbüchener See – da war doch noch was? Richtig: Das HAZ-Ranking fehlt! Eigentlich hätte sie längst online sein sollen, da die Laufblogger aber beide im Urlaub weilten, gibt es die vollständige Liste leider erst mit ein paar Tagen Verspätung. Da Ihr länger warten musstet,  machen wir es diesmal kurz und schmerzlos: Viel Spaß beim Blättern in den Listen – in der kommenden Woche (dank Urlaubserholung frisch gestärkt!) dann wieder ohne Verzögerung.

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Tohuwabohu im Deister

Bergauf – und noch ein bisschen länger: Szene vom 10. Deisterberglauf. Foto: Katrin Wollmann

Bergauf – und noch ein bisschen länger: Szene vom 10. Deisterberglauf. Foto: Katrin Wollmann

Im Wald kann man sich schon mal verlaufen. Das ist ärgerlich; vor allem dann, wenn man es eilig hat und nicht zu spät kommen möchte – wie etwa bei einem Wettkampf. Im Deister, wo es bekanntlich an Bäumen nicht mangelt, ist jetzt eine ganze Reihe von Freizeitsportlern die Orientierung abhanden gekommen. Der Halbmarathon, in diesem Fall ursprünglich mit 20,8 Kilometern vermessen, ist so in einzelnen Fällen um rund drei Kilometer länger ausgefallen. Auch die Miene so manchen Läufers wurde deshalb zum Schluss des Rennens, der nicht wirklich abzusehen war, immer länger. Schuld daran war beim zum zehnten Mal veranstalteten Deisterberglauf des TSV Kirchdorf ein fehlender Streckenposten bei Kilometer 18, was ein unerfreuliches Tohuwabohu auslöste.

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„Laufpass“: Lang machen, Männer

Allmählich müssen die Männer eine Schippe drauflegen.Gwendolyn Mewes ist beim HAZ-Ranking nicht nur in der Frauenkonkurrenz eine Klasse für sich. Wenn es das Reglement zuließe, würde sie auch den Männern ordentlich Punkte wegschnappen. Beim Steinhuder-Meer-Lauf war sie über 10 Kilometer schnellste Frau – und in 40:05 Minuten auch Dritte der Gesamteinlaufliste. Bislang gab es noch keine Überlegungen, Männern und Frauen im HAZ-Ranking zusammen zu werten. Das kleine Rechenspiel hätte aber gewiss seinen Reiz – aus Sicht von Gwendolyn Mewes. Auch Sabrina Geermann hätte bei einer gemischten Wertung einige Punkte sicher, denn beim Steinhuder-Meer-Lauf war sie zweitschnellste Frau und Gesamtvierte in 40:36 Minuten.

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