Laufpass: Laufen ohne nasse Füße

Das Hochwasser in Deutschland hat Tausende um ihre Existenz gebracht – und auch Sportvereine bleiben von den Folgen der Katastrophe nicht verschont, auch wenn die Folgen mit den Millionenschäden natürlich nicht zu vergleichen sind. So fiel in Leipzig der Firmenlauf, für den sich 9500 Teilnehmer angemeldet hatten, buchstäblich ins Wasser. In Jena mussten die Leichtathleten vergangene Woche ihr nationales Meeting absagen, das für den Verein die Haupteinnahmequelle darstellt. Da die Laufanlage abgesoffen war und auch das Wurfhaus mit samt den Geräte unter Wasser stand, bangen sie in Jena jetzt wegen der hohen Schäden um die Existenz des Traditionsvereins. Mit einem Hilfeaufruf bittet der Jeaner LC um Spenden, um den bedrohten Verein zu retten.

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Auf zum Endspurt!

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Ja, wir brechen an dieser Stelle schon wieder eine Lanze für Hannover als Laufstadt. Ganz frei von Lokalpatriotismus können wir sagen: So viele Laufstrecken wie in Hannover findet man in kaum einer zweiten Stadt. Wer das nicht glaubt, dem können wir unsere aktuelle Ausgabe von HAZ 24 ans Herz legen.

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Macht Musik den besseren Läufer?

Foto: Bodo Marks

Foto: Bodo Marks

Wenn es um Sport und Gesundheit geht, wird fast täglich eine neue Studie zitiert, die dieses oder jenes verbietet, empfiehlt oder als neues Allheilmittel für was auch immer anpreist. Deshalb ist die Meldung “Mit Musik wirkt Joggen weniger anstrengend”, die von der Deutschen Presse-Agentur veröffentlicht wurde, in der Redaktion auch relativ schnell in der Ablage gelandet. Bis heute Morgen so ein unverschämt schneller und gut gelaunter Jogger den Weg in der Eilenriede kreuzte – mit Musik auf den Ohren. Und so kam die Meldung über diese Studie aus der Ablage wieder auf den Schreibtisch. Zusammen mit der Frage: War der heute Morgen vielleicht wegen der Musik so schnell?

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Serie „Lauf-Familien“ – Teil 4: Die Senkrechtstarter

René und Anja Menzel beim Silvesterlauf 2012 am Maschsee. Foto: Petrow.

René und Anja Menzel beim Silvesterlauf 2012 am Maschsee. Foto: Petrow.

Da hat es sich doch gelohnt, sich von der Mutter was abzugucken. Jedenfalls für René Menzel, den schnellen jungen Mann vom Deister. 20 Jahre alt ist er, und wer einen Blick in die gerade veröffentlichten niedersächsischen Jahresbestenlisten von 2013 wirft, der entdeckt seinen Namen gleich auf vier Strecken auf Position 1 oder 2. Über 5000 Meter war keiner schneller als der Egestorfer, der eine 14:45 zu Buche stehen hat. Auch über 800 sowie 1500 und 3000 Meter mischt René Menzel vorne mit. Das Erstaunliche daran: Mit dem Laufen hat er so richtig erst vor zwei Jahren begonnen. Und „schuld“ war seine Mutter.

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800 Teilnehmer beim Suchthilfelauf

Startschuss zum Suchthilfelauf um den Maschsee. Foto: Körner

Startschuss zum Suchthilfelauf um den Maschsee. Foto: Körner

Manchmal muss man einfach ein bisschen Glück haben: Da regnet es seit Tagen fast ununterbrochen – doch zum Startschuss des Suchthilfelaufs am Mittwochabend am Maschsee zeigt sich der Wettergott gnädig.  Entsprechend glücklich zeigten sich auch die Veranstalter Suchthilfeträger Step, die den Lauf zum 10. Mal ausgerichtet hatten. 800 Läufer machten mit – aus Spaß und Solidarität, um für mehr Akzeptanz für suchtkranke Menschen zu werben.

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Laufpass: Punktesammeln im Regen

Ab in den Regen: Startschuss zum Isernhagener Volkslauf. Foto: Kinsey

Ab in den Regen: Startschuss zum Isernhagener Volkslauf. Foto: Kinsey

Man muss nicht immer den kürzesten Weg nehmen, um sich trotzdem den Sieg zu holen – und das in einer klasse Zeit. Demonstriert hat das Steffen Lang vom TSV Kirchdorf beim 16. Isernhagener Volkslauf. In 32:49 Minuten war er mit Abstand der Schnellste auf der Zehn-Kilometer-Strecke, dabei musste er einmal kurz kehrt machen, weil es ein Ordner versäumt hatte, dem einsamen Läufer an der Spitze den richtigen Weg zu weisen. Lang, der 50 Sekunden vor dem Zweiten – Christian Wiese, dem Führenden im „Laufpass“-Ranking – im Ziel war, trug’s mit Fassung und einem Schuss Humor: „War ja nicht weiter schlimm.“

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Laufend Gutes tun

Startschuss für den Anti-Suchtlauf im vergangenen Jahr. Foto: Dröse

Startschuss für den Anti-Suchtlauf im vergangenen Jahr. Foto: Dröse

Hannovers Laufszene ist ziemlich bunt – vor allem wegen der Dutzenden Volksläufe, die jedes Wochenende Hunderte und mitunter Tausende Läufer anlocken. Eine kleine Besonderheit dabei ist, dass Hannovers Läufer gerne für die gute Sache ihre Laufschuhe schnüren. Ausdruck dessen ist nicht zuletzt Hannovers “Welfaire Laufserie”, die an diesem Mittwoch (29. Mai) startet. Fünf Spendenläufe im Stadtgebiet sowie ein Spendenlauf im nahen Bad Münder – so etwas sucht man in anderen Regionen Deutschlands vergeblich.

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„Lass uns laufen“ – die neue HAZ-24-Serie

 

Viel Wasser, viel Grün und fast immer flach: Hannover gilt nicht nur unter hiesigen Läufern als kleines Paradies. Bereits mehrfach wurde Hannover von renommierten Laufzeitschriften unter die besten deutschen Laufstädte gewählt. Nicht zuletzt wegen der unzähligen Laufstrecken, die in Hannover die Jogger ins Freie locken. In HAZ 24, unserer täglichen Ausgabe für das iPad, haben wir eine kleine Serie gestartet mit den schönsten Laufstrecken der Stadt.

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Laufpass: 9. HAZ-Ranking nach dem Lauf rund um Bredenbeck

Himmelfahrt wird landläufig gerne als Vatertag bezeichnet, in Bredenbeck müssen sie den Tag aber irgendwann einmal in Familientag umgetauft haben – zumindest, wenn es ums Laufen. Der “Lauf rund um Bredenbeck” ist im fünften Jahr seines Bestehens noch immer eine der kleineren Veranstaltungen der Laufpass-Serie, doch kaum eine ist so familiär wie dieser Lauf. Das erkennt man nicht nur nach dem Rennen an den entspannten Gesichtern der Läufer, die mit Kaffee und Kuchen einen Plausch halten. Auch am Start herrscht gute Stimmung (ob es am netten Starter liegt?) – und so laufen viele der Teilnehmer mit einem Lächeln im Gesicht auf die ersten Meter.

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Laufpass: Punkteregen nach dem Hannover-Marathon

Niedersachsenmeister und schnellster Marathonläufer der Region: René Jäger (2:34:50 Stunden) vom Garbsener SC. Foto: Petrow

Niedersachsenmeister und schnellster Marathonläufer der Region: René Jäger (2:34:50 Stunden) vom Garbsener SC. Foto: Petrow

Wer 42,195 Kilometer oder einen Halbmarathon läuft, der hat sich eine Belohnung verdient. Sei es in Form einer neuen Bestzeit, eines Endorphin-Schubs beim Zieleinlauf – oder in Form eines dicken Punktepakets für das HAZ-Ranking. Denn beim Hannover-Marathon gab es nicht nur für die schnellsten 20 die gewohnten Zähler. Wir haben diesmal auch ordentlich Sonderpunkte für die Marathon- und Halbmarathonläufer verteilt. Die Chance, in den Listen aufzutauschen, ist beim 8. HAZ-Ranking also deutlich höher als sonst.

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