Silber ist für Svenja Pingpank nicht alles

Svenja Pingpank (rechts) von Hannover Athletics ist mit Teamsilber von der Cross-EM zusammen mit Vera Coutellier, Alina Reh, Konstanze Klosterhalfen und Anna Gehring (v.l.) zurückgekehrt. Foto: DLV

Svenja Pingpank (rechts) von Hannover Athletics ist mit Teamsilber von der Cross-EM zusammen mit Vera Coutellier, Alina Reh, Konstanze Klosterhalfen und Anna Gehring (v.l.) zurückgekehrt. Foto: DLV

Jubeln konnte sie trotzdem. Als eine von fünf Läuferinnen komplettierte Svenja Pingpank von Hannover Athletics das deutsche U23-Frauenteam, das bei der Cross-Europameisterschaft in Samorin (Slowakei) zur Silbermedaille lief. Maßgeblich dafür waren die Plätze 1 und 2 durch die überragenden Alina Reh (SSV Ulm, 20:21 Minuten) und Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen, 20:24), die das 63 Starterinnen zählende Feld über die 6180 Meter lange Distanz dominierten. Anna Gehring (SC Itzehoe) als Zwölfte (21:27) machte das gute Mannschaftsresultat komplett. Über die einzige deutsche Teammedaille in Samorin konnten sich schließlich auch Vera Coutellier (ASV Köln, 20. in 21:47) und Svenja Pingpank (46. in 22:31) freuen, die mit aufs Podest durften und ebenfalls mit Silber ausgezeichnet wurden.  Ein versöhnliches Saisonende für die 21-Jährige aus Barsinghausen bei ihrem ersten Start bei einer internationalen Meisterschaft.

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HAZ-Laufgruppe: Heimanns zwölfter Streich

Es läuft: Jens Heimann profitiert auch von den Tipps von Gruppenleiterin Silke Pingpank. Foto: Fettback

Es läuft: Jens Heimann profitiert auch von den Tipps von Gruppenleiterin Silke Pingpank. Foto: Fettback

Auch der kommende Sonnabend ist für ihn längst fest verplant. 9 Uhr, Sportgelände von Hannover 78, Maschseenähe. Dann trifft sich die HAZ-Gruppe, wie alle zwei Wochen, in Laufklamotten, um die nächsten Schritte zu machen für den Hannover-Marathon am 8. April 2018. „Mir würde etwas fehlen, wenn ich nicht dabei wäre“, sagt Jens Heimann. Er ist einer der 85 Freizeitsportler, die dieses gemeinsame Ziel haben. Bereits zum siebten Mal gehört der 50-Jährige dazu. Ein kleiner Rekord, der gute Gründe hat. Man könnte es auch so sehen: HAZ-Vorbereitungsgruppe ohne Jens Heimann, das geht eigentlich gar nicht.

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Frauenlauf Hannover findet 2018 wieder statt

Foto: Busch

Der Frauenlauf Hannover kommt zurück. Nach einer Pause in diesem Jahr findet die Veranstaltung 2018 wieder statt. Termin ist der 29. September. Wie der Ausrichter Eichels Event am Freitag mitteilte, wird der Frauenlauf erstmals Bestandteil und Finale der bundesweiten „Women’s Run“-Serie sein. Start und Ziel ist auf dem Gelände des Aspria am Maschsee.

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„Laufpass“: Ranking Nummer 36

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Mewes Gwendolyn 1984 Dets RaceTeam 692 29
2. Marx Beate 1979 Dets RaceTeam 480 24
3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 412 26
4. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Burgwedel 263 25
5. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 227 15
6. Schulze Diana 1978 LAC Langenhagen 160 15
7. Biniok Katharina 1965 TSV Kolenfeld 155 13
8. Knoop-Wente Marion 1968 139 10
9. Koch Raphaela 1966 136 9
10. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 124 7
11. Mesenbrink Elisa 1998 117 6
12. Thürnau Janine 1985 TKJ Sarstedt 103 6
13. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 100 7
14. Berend Elke 1975 Hannover 95 5
15. Von Dem Knesebeck Christiane 1969 RSG Hannover 88 11
16. Czupryniak Justyna 1978 LAC Langenhagen 87 7
17. Wendt Ulrike 1984 Hannover 96 85 4
18. Schoenbeck Tanja 1969 Dets RaceTeam 77 7
19. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 74 7
20. Schiel Antonia 1998 TSV Wennigsen 69 3

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 665 34
2. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 TuS Bothfeld 417 27
3. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 310 13
4. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 202 13
5. Nickel Dirk 1971 189 16
6. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 176 14
7. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 172 9
8. Vollkommer Guido 1966 143 10
9. Looschen Christian 1981 BV Garrel 117 5
12. Heide Patrick 1984 SV Aegir 09 116 8
11. Laufer Thomas 1969 SV Husum 116 11
10. Hofmann Dirk 1983 Hannover 96 Triathlon 116 12
13. Kendelbacher Michael 1982 Körperwerk Gehrden 115 7
14. Sievers Jan 1981 SG Bredenbeck 112 8
15. Schlamelcher Christian 1989 Dets RaceTeam 101 7
16. Heide Philipp 1984 SV Aegir 09 98 7
17. Hernando Navarro Jose Antonio 1974 The spanish Corredores 94 6
19. Jankowski Raoul 1991 Dets RaceTeam 86 5
18. Wrobel Michael 1966 TuS Bothfeld 86 11
20. Steinert Nils 1991 LG Braunschweig 80 5

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36. HAZ-Ranking_26.11.2017

36. HAZ-Gesamtranking_26.11.2017

Auch auf die Schuhe kommt es an

Foto: Maike Kaschorek

Es ist die Zeit gekommen für die ganz Harten. Man schaue in Helstorf oder an der Marienburg vorbei: jüngst Schauplätze von Laufwettbewerben der etwas anderen Kategorie. Hier musste man nicht nur gut zu Fuß sein, sondern auch Nehmerqualitäten zeigen – im Kampf gegen Kälte, Wind, Schlamm und Höhenmeter. Der November ist die Zeit, in der man es dem inneren Schweinehund mal so richtig zeigen kann. Und der Monat, in dem die Waschmaschine nach einem Lauf unter freien Himmel viel mehr als sonst zu tun bekommt.

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Fate Tola wird Hannoveranerin

Fate Tola und Markus Pingpank. Foto: Fettback

Das darf man einen Paukenschlag nennen. Dass Fate Tola am 8. April 2018 in Hannover ihren Marathonerfolg aus diesem Frühjahr wiederholen möchte, damit war zu rechnen. Dass die 30-Jährige, die aus Äthiopien stammt und seit Mitte vorigen Jahres den deutschen Pass besitzt, von Januar an auch für Hannover an den Start gehen wird, das lässt aufhorchen. Gefühlt ist es Lichtjahre her, dass sich Hannover mit Spitzenläufern auf den langen Distanzen schmücken konnte. Einer der letzten, die hierzulande zur nationalen Elite zu zählen waren, war Markus Pingpank. Jetzt ist der 53-Jährige der Vorsitzende des Vereins, in dessen Farben Tola im kommenden Jahr starten wird: Hannover Athletics. Fragen und Antworten zu einem spektakulären Wechsel.

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„Laufpass“: Ranking Nummer 35

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Mewes Gwendolyn 1984 Dets RaceTeam 692 29
2. Marx Beate 1979 Dets RaceTeam 480 24
3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 393 25
4. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Klippel Schuhmoden Burgwedel 238 24
5. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 205 14
6. Schulze Diana 1978 LAC Langenhagen 144 14
7. Knoop-Wente Marion 1968 139 10
8. Biniok Katharina 1965 TSV Kolenfeld 138 12
9. Koch Raphaela 1966 136 9
10. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 124 7
11. Mesenbrink Elisa 1998 117 6
12. Thürnau Janine 1985 TKJ Sarstedt 103 6
13. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 100 7
14. Berend Elke 1975 Hannover 95 5
15. Czupryniak Justyna 1978 LAC Langenhagen 87 7
16. Wendt Ulrike 1984 Hannover 96 85 4
17. von Dem Knesebeck Christiane 1969 RSG Hannover 78 10
18. Schoenbeck Tanja 1969 Dets RaceTeam 77 7
19. Schönknecht Antje 1973 LT Hämelerwald 74 7
20. Schiel Antonia 1998 TSV Wennigsen 69 3

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 665 34
2. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 Dets RaceTeam 398 26
3. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 310 13
4. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 202 13
5. Nickel Dirk 1971 189 16
6. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 172 9
7. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 159 13
8. Vollkommer Guido 1966 143 10
9. Looschen Christian 1981 BV Garrel 117 5
10. Heide Patrick 1984 SV Aegir 09 116 8
11. Hofmann Dirk 1983 Hannover 96 Triathlon 116 12
12. Kendelbacher Michael 1982 Körperwerk Gehrden 115 7
13. Sievers Jan 1981 SG Bredenbeck 112 8
14. Laufer Thomas 1969 SV Husum 102 10
15. Schlamelcher Christian 1989 Dets RaceTeam 101 7
16. Heide Philipp 1984 SV Aegir 09 98 7
17. Hernando Navarro Jose Antonio 1974 The spanish Corredores 94 6
18. Jankowski Raoul 1991 Dets RaceTeam 86 5
19. Steinert Nils 1991 LG Braunschweig 80 5
20. Krüger Carsten 1984 LAC Olympia 88 Berlin 77 4

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35. HAZ-Ranking_12.11.2017

35. HAZ-Gesamtranking_12.11.2017

Airportrun in Langenhagen findet 2018 nicht statt

Foto: Petrow

Die 10. Auflage des Airportruns im vergangenen Frühjahr ist die letzte gewesen – zumindest vorerst. Der Lauf, der mit seinen rund 2000 Teilnehmern zu den größten der Region gehörte, wird 2018 nicht stattfinden.  „Pause ja, Ende nein“, meint Cheforganisator Herbert Pinnecke vom SC Hannover. „Wir wollen 2019 einen Neubeginn starten“, ergänzte er. Die diesjährige Veranstaltung hatte ihm und seinem Team zu viel Kraft geraubt.

Mehr dazu lest ihr hier.

Wir machen euch fit für den Steelman

Bodenkontakt: Die Starter beim Steelman-Hindernislauf haben keine Scheu vor dem durchweichten Rennbahngeläuf. Foto: von Ditfurth

18 Kilometer – 18 Eisenmänner – wir machen euch fit für den Steelman am 3. Dezember auf der Pferderennbahn in Langenhagen. Schon jetzt steht fest: Die vierte Auflage wird Rekorde brechen. Nie zuvor werden sich mehr Ausdauersportler an den mehr als 20 Hindernissen und vielen weiteren kleinen Gemeinheiten im Matsch auf der Neuen Bult versuchen.

Am Donnerstag, 23. November, könnt ihr einen Vorgeschmack bekommen. Die mehrfache Ironman-Siegerin Sandra Wallenhorst wird euch exklusiv auf die Steelman-Strapazen vorbereiten. In den Fabrikhallen der Firma Hoselmann werden dazu Hindernisse aufgebaut, die Triathletin leitet die Trainingseinheit. Fest steht: Es wird kalt, es wird dreckig, es wird Spaß machen.

Möchtet ihr am Donnerstag (Treffen: 17 Uhr) dabei sein? Dann schreibt uns eine Mail bis Dienstag, 21. November, 18 Uhr, mit eurer Telefonnummer an redaktion@madsack-sport.de. Unter allen Einsendern losen wir aus.

Jankowskis langer Anlauf im Lönspark

Start zum Hauptlauf – mit dem späteren Sieger Christof Jankowski (Nr. 36). Foto: TKH

Manchmal muss man einen langen Anlauf nehmen. Das kann Jahre dauern. Und dafür ist mituntermehr Stehvermögen nötig als bei einem Marathonrennen. Christof Jankowski kann ein Lied davon singen: der Mann, der jetzt über die zehn Kilometer im hannoverschen Lönspark gewonnen hat – neun Jahre, nachdem er an gleicher Stelle schon einmal triumphiert hatte. In 33:58 Minuten lief Jankowski ein recht einsames Rennen an der Spitze des großen Starterfeldes, auf den nächsten Plätzen folgten der Quedlinburger Mike Poch (34:51) und Michael Kendelbacher aus Bad Nenndorf (34:56) mit respektvollem Abstand. „Es tat mal wieder richtig gut, einen Wettkampf von vorne zu laufen und zu gewinnen“, sagte der 38-Jährige. „Ich liebe diese Strecke mit so viel schöner Natur.“

Die Freude Jankowskis, der zudem fast eine Minute schneller war als 2008, ist nur zu verständlich. Hinter ihm liegen zwei Jahre Pause vom Laufen. Quälende Monate, in denen er seinen Sport nur als Beobachter erlebte. Und in denen auch ungezählte Besuche bei Ärzten und Physiotherapeuten die Verletzungsprobleme nicht aus der Welt schaffen konnten, die ihn permanent ausbremsten. Dann der im Vergleich dazu golden anmutende Herbst 2017, die Belohnung für die mentale Stärke in der sportlichen Schattenzeit: fünfter Platz beim Brockenlauf. Ein gelungenes Comeback.

Zwei Monate später dann der Sieg beim Lieblingslauf im Lönspark für denjenigen, der 2010 das HAZ-Ranking der „Laufpass“-Serie gewonnen hatte. Nächstes Ziel des ambitionierten Erlebnissportlers, der für Hannover 96 startet, ist der Halbmarathon rund um die Marienburg am 25. November – ein kleiner, aber feiner Höhepunkt des ausklingenden Laufjahres in der Region Hannover.Dass sich die noch anstehenden Wettkämpfe im Freien an den Fingern einer Hand abzählen lassen, tat den Teilnehmerzahlen beim 41. Lönsparklauf des TKH gut. Insgesamt 705 Frauen und Männer absolvierten die zehn und fünf Kilometer – diese Resonanz konnte sich sehen lassen an einem total verregneten Wochenende.

Obwohl der Veranstalter das Ziel vom durchweichten Sportplatz in einen halbwegs trockenen Bereich verlegt hatte: Nasse Füße holten sich auch die schnellsten Frauen, Elke Behrend (40:54), Beate Marx (41:18) und Kerstin Kopfmann (42:27). Hilft nichts: Da muss man durch in dieser Jahreszeit. Ob nun als Erster oder Letzter.

Weitere Fotos vom Lauf gibt es hier.