„Laufpass“: Hannoversche Dominanz in Ricklingen

Punkt zwölf geht’s los: Die Zehn-Kilometer-Läufer starten durch. Foto: Frey

Was wiegt mehr? Bei einer Laufveranstaltung gleich zweimal aufs Treppchen zu kommen oder einmal, dann aber ganz oben stehen? Beim Ricklinger Volkslauf hat Andreas Solter die erste Variante vorgezogen. Dem schnellen Mann vom LAC Langenhagen ist die „Laufpass“-Krone in diesem Jahr ohnehin nicht mehr streitig zu machen. Da machte es nichts aus, dass er im Rennen über die zehn Kilometer, in dem die Wertungspunkte vergeben wurden, nach 34:19 Minuten im Ziel war und „nur“ Dritter wurde. Eineinhalb Stunden zuvor war Solter bereits über fünf Kilometer angetreten – hier fehlten ihm drei Sekunden zu Platz eins, den sich Christian Schlamelcher (Det’s Raceteam) in 17:12 Minuten holte.

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Neue Sportbücher

Große Momente auf Hawaii

Wer sonst wäre dafür infrage gekommen wenn nicht Bob Babbitt? Der Ironman, längst legendäre Wettkampfserie der besonders ausdauernden und leidensfähigen Triathleten, ist 40 geworden. Da ist es wieder mal Zeit, in den Annalen zu stöbern – und Babbitt war schließlich einer der Ersten. Nicht auf dem Podium, aber bei der Teilnahme, ob nun als Aktiver oder Dauergast an der Strecke. 1980 gab der Amerikaner auf Hawaii sein Debüt im Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen, zwei Jahre nach der Ironman-Premiere. Wie es damals losging, das hat er schon mehrfach in Buchform beschrieben. Nun die neue Auflage zum Vierzigsten.

Sie ist sehr schön bebildert. Das vor allem ist die Stärke dieses Buches. Die Texte sind weniger aufregend, was wohl auch daran liegt, dass vieles nach 40 Jahren nicht neu ist. Zumal der Langdistanz-Triathlon hierzulande, nicht zuletzt dank der Erfolge von Athleten wie Jan Frodeno, Sebastian Kienle und Patrick Lange, in den vergangenen Jahren an öffentlicher Aufmerksamkeit und Resonanz gewonnen hat.

Mit Frodeno und Lange, der sich jüngst gerade seinen zweiten WM-Titel schnappte, hat Babbitt auch Interviews geführt. Beim Lesen werden große Momente dieses Sports wieder wach. Das gilt auch für die „40 spektakulären Augenblicke“ aus vier Jahrzehnten. In Zeitraffermanier erinnert Babbitt darin an Lyn Lemaire, die 1979 als überhaupt erste Frau beim Ironman das Ziel erreichte. Oder an Julie Moss, die 1982 – zuvor lange in Führung liegend – in Maikäfermanier krabbelnd den zweiten Platz rettete. Auch Thomas Hellriegel wird die gebotete Ehre zuteil: Als erster Deutscher triumphierte er 1997 auf Big Island, vorausgegangen waren zwei zweite Plätze.

In der mehrseitigen Ergebnisstatistik findet sich auch der Name von Sandra Wallenhorst aus Hannover, die 2008 drittbeste Frau war. Ein anderer aus Hannover springt einen regelrecht an: Christian Haupt, Amateur-Weltmeister 2016 und 2017, vollführt auf dem Foto auf Seite 110 einen unnachahmlichen Freudensatz. Wer nach Tipps sucht, um es vielleicht einmal ähnlich weit zu bringen: Auch der wird bei Babbitt fündig.

Bob Babbitt: „Ironman. Alles über den härtesten Wettkampf der Welt.“. Delius Klasing Verlag. 192 Seiten, 34,90 Euro.

Der Knigge für Pedalisten

Wir, die wir uns als Läufer fühlen, wissen in den meisten Fällen, was zu tun und was zu unterlassen ist, wenn wir unseren Sport ausüben. Sind wir etwa beim Training in der Gruppe unterwegs, dann sollte der Langsamste das Tempo vorgeben. Stehen wir am Start zum Marathon, dann sollte man sich doch bitte schön in den Block begeben, den man aufgrund seiner nachgewiesenen Fähigkeiten zugewiesen bekommen hat – und sich nicht vordrängeln, um vielleicht ein paar Sekunden zu schinden. Und was auch niemand mag: Jemand, der die ganze Zeit im Schlepptau gelaufen ist, setzt auf der Zielgeraden zum Überholen an. Da können die anderen richtig sauer werden. Zu Recht.

Doch nicht nur Läufer haben ihren Knigge als Leitfaden fürs richtige Verhalten. Das gilt auch für Radsportler. Ihnen liegt das, was es zu beherzigen gilt, wenn sie in den Sattel steigen, inzwischen auch schwarz auf weiß vor. „Die Regeln“ heißt dieses herrliche Buch mit dem Untertitel „Kodex für Radsportjünger“. Darin zu blättern lohnt sich auch für Läufer, die gelegentlich aufs Rad umsteigen. Ansonsten könnte man schnell ins Fettnäpfchen treten und sich böse Blicke einfangen.

Aufgelistet sind 95 Regeln oder – wie es im Vorwort so schön heißt – „einfache Wahrheiten des Radsports“. Sie sind vergnüglich zu lesen und mit viel Herzblut und Sachverstand niedergeschrieben worden von fünf sogenannten Velominati, selbsternannten „Radsportjüngern höchsten Ranges“, für die der Tritt in die Pedale weit mehr ist als nur ein Zeitvertreib oder ein Mittel, um von A nach B zu kommen. Damit verbinden sie pure Leidenschaft. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass der Straßenradsport seine eigene Kultur hat, die es zu bewahren gilt.

So manches aus dem Regelwerk, das thematisch in fünf Kapitel geordnet wurde, ist auch Läufer nicht unbekannt – oder sollte ihnen zur Nachahmung empfohlen werden. Etwa die Regel 12: „Die korrekte Anzahl Räder, die man besitzen sollte, lautet N+1, wobei N für die Zahl der derzeit im Besitz befindlichen Räder steht.“ Räder durch Laufschuhe ersetzen, und schon passt es. Oder Regel 58: „Unterstütze deinen Radladen vor Ort.“ Von wegen Einkauf per Internet! Oder die 71: „Trainiere vernünftig.“ Was auch heißen soll: Man muss nicht nur schnell sein, um erfolgreich zu sein.

Über allem aber thront die Regel 5: „Beiss verflucht noch mal auf die Zähne.“ Da gibt es nicht viel zu erklären.

Velominati: „Die Regeln. Kodex für Radsportjünger“. Covadonga Verlag Bielefeld. 312 Seiten, 14,80 Euro.

Von einem, der nicht mehr abgehängt werden möchte

Lernen mit Rudi: Das ist der rote Faden, der sich durch das Buch „Rennrad-Training“ zieht. Mit Rudi ist nicht etwa Rudi Altig gemeint, eine legendäre Figur dieser Sportart. Rudi ist eine fiktive Person und wie sein berühmter Namensvetter ein vom Radfahren Besessener. Mit dem kleinen Unterschied, dass er ein „Normalo“ ist, der sich drei-, viermal in der Woche in den Sattel schwingt und es im Jahr bis auf 8000 Kilometer bringt. Auf seiner Hausrunde fährt er seinen Freunden aber zu oft hinterher. Das wurmt ihn, und das soll sich ändern.

Wie das geschehen kann, zeigen Tim Böhme und Jochen Haar in ihrem praxisnahen Ratgeber auf. In zehn Kapiteln gibt das Duo informative, verständlich formulierte Tipps, die auch beim Laien gut ankommen dürften. Der Bogen spannt sich vom Ausdauer- und Bergtraining über die richtige Sitzposition bis zu Ernährungsfragen und der Regeneration. Und wer erwägt, sich mal bei einem Alpencross zu versuchen, der wird auch bei diesem Thema fündig. Eine runde Sache für all diejenigen, die sich immer einen runden Tritt wünschen, was eigentlich aber gar nicht hinzubekommen ist. Effektiv soll er sein – auch das lernen wir …

Tim Böhme/Jochen Haar: „Rennrad-Training. Topfit für Hausrunde, Alpencorss, Radmarathon“. Bruckmann-Verlag. 192 Seiten, 20 Euro.

Alles über Sportmassage

Und was, wenn es hier und da zwickt? Wenn die Wade nach dem Laufen oder Radfahren schmerzt? Oder es schon körperliche Beschwerden gibt, ehe es überhaupt losgeht? Eine Massage kann Wunder wirken, heißt es dann oft. Nur verstehen Laien in der Regel nicht allzu viel davon. Weder von der praktischen Ausführung, was normalerweise auch Sache der Therapeuten sein sollte, noch von den Auswirkungen auf den Körper. Josep Marmol und Artur Jacomet haben nun einen Leitfaden vorgelegt, der viele Facetten der Sportmassage erklärt. Als Nachschlagewerk dürften auch Freizeitsportler aus dem derzeit „umfangreichsten Werk auf diesem Gebiet“, wie der Verlag schreibt, Nutzen ziehen. Eine gute Idee: Über eine App lassen sich 18 sogenannte Video-Tutorials einsehen, was dem Buch einen wirklichen Mehrwert gibt.

Josep Marmol/Artur Jacomet: „Anatomie & Massage“. Meyer & Meyer Verlag. 160 Seiten, 28 Euro.

„Laufpass“: Ranking Nummer 33 und 34

Ein Hinweis zu den Listen in eigener Sache: Unsere Auswerter warten leider noch immer auf die finale Halbmarathon-Liste aus Bethe. Deshalb konnten wir die Sonderpunkte noch nicht ins Ranking einfließen lassen. Wie immer gilt aber: Kein Punkt geht verloren.

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„Laufpass“: Der See muss warten

Los geht’s: Andreas Solter (r.) hat nach dem Start zu den drei Runden um den See schon die Führung übernommen. Foto: Frey

Wie kann man bei solchem Wetter nur auf die Idee kommen, Laufklamotten anzuziehen statt Badesachen? Bis zu 28 Grad Celsius zeigt das Thermometer am Clubhaus bei azurblauem Nachmittagshimmel. Und das Mitte Oktober! Der Altwarmbüchener See gleich nebenan lockt zum erfrischenden Sprung ins Nasse. Von wegen: 251 Läufer und Walker lassen das Gewässer links liegen und schwitzen auf dem von ersten Laub des Herbstes übersäten Rundweg um die Wette. Und haben dabei immer wieder den See im Blick – welch herrliche Alternative. Doch Läufer lassen sich in der Regel nicht beirren. Später vielleicht.

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„Laufpass“: Ranking Nummer 31 und 32

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Läufe
1. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 387 21
2. Lyda Hannelore 1958 Dets RaceTeam 332 22
3. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Klippel Schuhmoden Burgwedel 271 21
4. Sommer Lena 1996 Centerscape Deutschland GmbH & 210 9
5. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 184 14
6. Marx Beate 1979 Dets Race Team 162 8
7. Koch Raphaela 1966 SG Bredenbeck 136 8
8. Czupryniak Justyna 1978 SC Polonia 122 7
9. Lehninger Jessica 1994 Hannover Athletics 121 7
10. Lenhard Astrid 1978 116 8
11. Burlone Britta 1978 SG Misburg 100 11
12. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 99 7
13. Huwatscheck Lisa 1991 Hannover 96 98 5
14. Kolbe Elke 1974 Hannover 96 92 7
15. Ziball Nicole 1974 TK Hannover 88 12
16. Böhnke Joana 1985 Lehrter SV 84 10
17. Strüber Beate 1969 LAC Langenhagen 83 9
18. Eickhoff Carmen 1976 80 12
19. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 73 5
20. Süßmann Andrea 1969 Garbsener SC 61 4

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Läufe
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 594 29
2. Nickel Dirk 1971 261 21
3. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 245 11
4. Kühlke Frank 1973 Easy Fitness Burgdorf 240 18
5. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 231 14
6. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 Dets RaceTeam 214 15
7. Kendelbacher Michael 1982 TSV Barsinghausen / Körperwerk Gehrden 143 7
8. Blume Thomas 1970 118 7
9. Jankowski Raoul 1991 Dets RaceTeam 114 6
10. Bantelmann Ansgar 1997 TuS Empelde 100 11
11. Vollkommer Guido 1966 Pattensen 92 6
12. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 90 5
13. Dörrie Robin 1969 Hannover 96 86 6
14. Gärtner Michael 1970 TV Lohnde 82 8
15. Maneval Andreas 1984 Fähren statt Frontex 80 7
16. Lang Steffen 1983 Hannover Athletics 79 5
17. Schlamelcher Christian 1989 Dets RaceTeam 76 6
18. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 68 6
19. Bedel Mohammed 2000 TSV Sibbesse 61 4
20. Bünger Christian 1982 Continental AG 59 4

Die vollständigen Listen zum Herunterladen

31. HAZ-Ranking_03.10.2018

31. HAZ-Gesamtranking_03.10.2018

32. HAZ-Gesamtranking_06.10.2018

32. HAZ-Ranking_06.10.2018

„Laufpass“: Ranking Nummer 29 und 30

Gesatmwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Läufe
1. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 353 19
2. Lyda Hannelore 1958 Dets RaceTeam 321 21
3. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Klippel Schuhmoden Burgwedel 250 19
4. Sommer Lena 1996 Centerscape Deutschland GmbH & 210 9
5. Marx Beate 1979 Dets Race Team 162 8
6. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 160 12
7. Czupryniak Justyna 1978 SC Polonia 122 7
8. Lenhard Astrid 1978 116 8
9. Lehninger Jessica 1994 Hannover Athletics 102 6
10. Burlone Britta 1978 SG Misburg 100 11
11. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 99 7
12. Huwatscheck Lisa 1991 Hannover 96 98 5
13. Koch Raphaela 1966 SG Bredenbeck 94 6
14. Kolbe Elke 1974 Hannover 96 92 7
15. Böhnke Joana 1985 Lehrter SV 84 10
16. Ziball Nicole 1974 TK HANNOVER 75 11
17. Eickhoff Carmen 1976 1976 73 11
18. Strüber Beate 1969 LAC Langenhagen 68 8
19. Süßmann Andrea 1969 Garbsener SC 61 4
20. Sigmundzik Janin 1988 Dets RaceTeam 60 3

Gesamtwrtung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Läufe
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 550 27
2. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 245 11
3. Nickel Dirk 1971 Hannover 235 19
4. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 Dets RaceTeam 214 15
5. Kühlke Frank 1973 Die Runner 208 16
6. Rodenbeck Jürgen 1969 TuS Wunstorf 195 12
7. Kendelbacher Michael 1982 Koerperwerk Gehrden 121 6
8. Blume Thomas 1970 118 7
9. Jankowski Raoul 1991 Dets RaceTeam 114 6
10. Bantelmann Ansgar 1997 TuS Empelde 100 11
11. Vollkommer Guido 1966 Pattensen 92 6
12. Dörrie Robin 1969 Hannover 96 86 6
13. Gärtner Michael 1970 TV Lohnde 82 8
14. Maneval Andreas 1984 Fähren statt Frontex 80 7
15. Lang Steffen 1983 Hannover Athletics 79 5
16. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 76 4
17. Schlamelcher Christian 1989 Dets RaceTeam 76 6
18. Bedel Mohammed 2000 TSV Sibbesse 61 4
19. Bünger Christian 1982 Continental AG 59 4
20. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 59 5

Die vollständigen Listen zum Herunterladen

Eilenriede-Fünfer

29. HAZ-Ranking_28.09.2018

29. HAZ-Gesamtranking_28.09.2018

Vinnhorster Volkslauf

30. HAZ-Ranking_29.09.2018

30. HAZ-Gesamtranking_29.09.2018

„Laufpass“: Runde Sache in Benthe

Auf geht‘s: Der Halbmarathon ist gestartet. Foto: Norbert Fettback

Feiertagsstimmung in Benthe: Auch die 17. Auflage des Laufes über und um den hannoverschen Hausberg vor den Toren der Landeshauptstadt hatte das, was Sportler mögen: ansehnliche Starterfelder, einen perfekt organisierter Ablauf bis hin zum Urkundendruck an Ort und Stelle, viele freundliche und kompetente Helfer. Das Gesamtpaket, das der VSV Benthe am Tag der Deutschen Einheit zusammen mit seinen Unterstützern von Feuerwehr und Sanitätern rund um den Sportplatz Am Hammfeld geschnürt hatte, kam bestens an. Kein Wunder, dass Benthe über die Jahre so zu einem beliebten Treffpunkt der Läuferszene geworden ist – und immer wieder Neue dazustoßen. Diesmal waren 524 große und kleine Sportler am Start, eine beachtliche Resonanz.

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„Laufpass“: Jankowski hoch 3

Schon nach dem Startschuss ganz vorn: Zehn-Kilometer-Sieger Christof Jankowski. Foto: Fabig

Es lief rund. Auch bei der 17. Auflage. Mit Rahmenbedingungen, wie man sie sich nur wünschen kann bei einem Volkslauf im Grünen mit dem Mittellandkanal im Hintergrund als optischen Blickfang: Sonne, 15 Grad, kaum Wind – und wieder mal eine nahezu perfekte Organisation. „Es hat alles gut funktioniert“, so lautete das Fazit von Uwe Jankowski, dem 1. Vorsitzenden des TuS Vinnhorst. „Seit vielen Jahren haben wir ein eingespieltes Team, das sich um alles kümmert.“ So wie am Sonnabend – ob bei der Startnummernausgabe, den Streckenposten im Wald oder bei der Verpflegung der Läufer.

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Sieg nach langer Leidenszeit

 

Ein Comeback zum Strahlen: Christof Jankowski (l.) und Robin Dörrie nach dem Halbmarathon in Otterndorf.

Manches braucht einen langen Anlauf. Das kann Jahre dauern, und immer wieder gehören in solchen Fällen Rückschläge und Selbstzweifel zu den Begleitern. Was insgeheim auch die Grundsatzfrage aufwirft, ob man es besser nicht ganz sein lassen sollte. Wie bei Christof Jankowski (38) und Robin Dörrie (49). Um beide war es lange still, anhaltendes Verletzungspech und zum Teil unerklärliche Beschwerden hatten ihnen zugesetzt. Nun haben sich die beiden Läufer, die für Hannover 96 starten, zurückgemeldet. Und wie! Bei den Landesmeisterschaften im Halbmarathon in Otterndorf holten sie sich jeweils den Titel in ihrer Altersklasse. Mit Zeiten, die sie selbst überraschten. Jankowski fehlten mit 1:14:17 Stunden lediglich vier Sekunden zu Rang drei in der Gesamtwertung, Dörrie (1:16:34) lag als 13. des Meisterschaftsfeldes nicht weit zurück.

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„Laufpass“: Ranking Nummer 28

Gesamtwertung Frauen

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Läufe
1. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 339 18
2. Lyda Hannelore 1958 Dets RaceTeam 305 20
3. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Klippel Schuhmoden Burgwedel 239 18
4. Sommer Lena 1996 Hannover Athletics 185 8
5. Marx Beate 1979 Dets Race Team 162 8
6. Rothan Michaela 1965 VfL Woltorf 145 11
7. Czupryniak Justyna 1978 SC Polonia 122 7
8. Lenhard Astrid 1978 116 8
9. Lehninger Jessica 1994 Hannover Athletics 102 6
10. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 99 7
11. Burlone Britta 1978 SG Misburg 93 10
12. Kolbe Elke 1974 Hannover 96 92 7
13. Huwatscheck Lisa 1991 Hannover 96 79 4
14. Koch Raphaela 1966 SG Bredenbeck 75 5
15. Böhnke Joana 1985 Lehrter SV 74 9
16. Ziball Nicole 1974 TK HANNOVER 72 10
17. Eickhoff Carmen 1976 Barsinghausen 69 10
18. Strüber Beate 1969 LAC Langenhagen 62 7
19. Sigmundzik Janin 1988 Dets RaceTeam 60 3
20. Hoffmann Kathrin 1986 Hannover Athletics 59 3

Gesamtwertung Männer

Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Läufe
1. Solter Andreas 1983 LAC Langenhagen 511 25
2. Nickel Dirk 1971 221 18
3. Weldaj Haftom 1990 TSV Pattensen 220 10
4. Kleinholz-Mewes Jörg 1973 Dets RaceTeam 199 14
5. Kühlke Frank 1973 Die Runner 189 14
6. Rodenbeck Jürgen 1969 TUS Wunstorf 166 10
7. Kendelbacher Michael 1982 Koerperwerk Gehrden 121 6
8. Blume Thomas 1970 118 7
9. Jankowski Raoul 1991 Dets RaceTeam 114 6
10. Bantelmann Ansgar 1997 TuS Empelde 100 11
11. Vollkommer Guido 1966 Pattensen 92 6
12. Gärtner Michael 1970 TV Lohnde 82 8
13. Maneval Andreas 1984 Fähren statt Frontex 80 7
14. Lang Steffen 1983 Hannover Athletics 79 5
15. Kehl Steve 1981 Hannover 96 Triathlon 76 4
16. Schlamelcher Christian 1989 Dets RaceTeam 76 6
17. Dörrie Robin 1969 Hannover 96 67 5
18. Bedel Mohammed 2000 TSV Sibbesse 61 4
19. Bünger Christian 1982 Continental AG 59 4
20. Kramer Andreas 1969 TSV Barsinghausen 59 5

Die vollständigen Listen zum Herunterladen

28. HAZ-Ranking_23.09.2018

28. Ranking_23.09.2018_Halbmarathon

28. HAZ-Gesamtranking_24.09.2018