Boston – das war’s

Foto: Norbert Fettback

Foto: Norbert Fettback

Die ist die kurze Geschichte meines achten Marathons. Und (wohl) auch die meines letzten. Aufs Neue habe ich mir Ostermontag gegen 17.30 Uhr gesagt: Ist es irgendwann nicht genug? Gerade nach so einem Lauf wie dem in Boston: Bei dem man 42 Kilometer lang noch einmal all das wie im Zeitraffer erlebt, was es mit sich bringt, wenn man sich jahrelang so einer sportlichen Herausforderung stellt, und was – bei aller Quälerei – einen Marathon dennoch so reizvoll macht, dass man irgendwie nicht Nein sagen kann? Und bei dem man letztlich, wenn die Beine pausenlos Signale senden, bitte, bitte in den Ruhemodus umzuschalten, doch nur noch eines will: ankommen und ein heißes Bad nehmen!

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Boston – Keine leichte Übung

Vor dem Boston-Marathon: Zwei Teilnehmer posieren an der Ziellienie. afp

Vor dem Boston-Marathon: Zwei Teilnehmer posieren an der Ziellienie. afp

Eigentlich will ich es gar nicht wissen. Es wird auch so schwer genug. Sollen sich doch mal die anderen verrückt machen. Und von denen gibt es anscheinend genug. Wer auf der Zuschauertribüne im riesigen Convention Center von Boston, das seit Freitag als Marathontempel dient, einen Platz ergattern will, der muss viel Zeit mitbringen. Per Film wird hier im Schnelldurchlauf die Strecke vorgestellt, die am Montag beim ältesten Stadtmarathon der Welt zu bewältigen ist. Von Hopkinton bis zur Boylston Street im Herzen von Boston, ein stetes Auf und Ab über 42 Kilometer. Und eine Achterbahnfahrt für Laufschuhträger, die einen umwerfen kann. Gerade dann, wenn nicht alles rund gelaufen ist in der Vorbereitung auf einen solchen Tag.

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Läufer haben’s schwer – auch auf Malle

Nun ist es ja nicht so, dass es in der Regel nur Fußballspieler sind, die sich ins Trainingslager zurückziehen, wenn irgendetwas auf die Reihe gebracht werden soll. Man kennt das von Hannover 96 ja zur Genüge: Jedes Jahr geht es im Sommer und im Winter dorthin, wo es schön warm ist und andere gerade Urlaub machen. Und wenn die sportlichen Erwartungen dann nicht aufgehen und es ordentlich Haue in Braunschweig gibt, dann wird eben noch ein Trainingslager dazugebucht wie jetzt in Ostwestfalen. Erfolgsaussichten? Mal sehen. Kost und Logis: vom Feinsten trotz Punkte-Diät und garantiert ohne Selbstbeteiligung.

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„Laufpass“: Japaner entdecken den Deister

Nun haben es auch Japaner zu Ehren im HAZ-„Laufpass“-Ranking gebracht! Beim 38. Springe-Deister-Marathon sind Kentaro Sejiri und Masafumi Ishida über die 21,1 Kilometer lange Distanz an den Start gegangen. Und das Duo aus Fernost hatte nicht nur viel Spaß bei seiner Premiere bei diesem Lauf: In 1:24 beziehungsweise 1:31 Stunden konnten sich die beiden, die in der Altersklasse 40 starten, auch jeweils zehn Sonderpunkte gutschreiben lassen. Ein bleibendes Erlebnis sozusagen. Dass der Deutschland-Aufenthalt von Sejiri und Ishida berufliche Gründe hat und nicht vom Start in Springe inspiriert wurde, spielte da nur am Rand eine Rolle.

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“Laufpass”: Ranking nach dem CeBIT-Run

Foto: Felix Küpper.

Foto: Felix Küpper.

Nein, die Auswerter für das HAZ-Ranking haben in dieser Woche nicht gestreikt, das Onlinestellen hat sich dennoch ein klein wenig verzögert. Dafür bitten wir an dieser Stelle um Nachsicht. Vielleicht lag es auch auch daran, dass der CeBIT-Run nach der Pause im vergangenen Jahr ein wenig aus dem Blick geraten war. Erst ist also wieder zurück und scheint mit rund 900 Teilnehmern auch gleich wieder richtig angekommen zu sein in der hiesigen Läuferszene.

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In Altwarmbüchen fallen Rekorde

Da lief doch richtig was am Altwarmbüchener See! Beim Veranstalter, den Frauen und Männern vom LT Altwarmbüchen um Cheforganisator Peter Aßmann, war die Freude groß über die große Zahl an Startern. Da das Wetter mitspielte, hatten sich viele Läufer und Walker kurzentschlossen auf den Weg an den nördlichen Stadtrand von Hannover gemacht. 654 passierten schließlich auf den unterschiedlichen Distanzen das Ziel, so viele wie nie zuvor.

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Wie Zielstrebigkeit zu Gold wird

Die Rankingsieger (von links): Jörg Kleinholz-Mewes (3. Männer), Detlef Oppermann (1. AK 60+), Gwendolyn Mewes (Siegerin Frauen), Robin Dörrie (Sieger Männer), Angelika Asche (1. AK 60+), Alexandra Bartels (1. AK 40-49), Sabrina Geermann (3. Frauen), Christian Wiese (2. Männer), Hannelore Lyda (1. AK 50-59) und Regionspräsident Hauke Jagau. Auf dem Bild fehlt Tristan Splett (1. AK 50-59). Foto: Ditfurth

Die Rankingsieger (von links): Jörg Kleinholz-Mewes (3. Männer), Detlef Oppermann (1. AK 60+), Gwendolyn Mewes (Siegerin Frauen), Robin Dörrie (Sieger Männer), Angelika Asche (1. AK 60+), Alexandra Bartels (1. AK 40-49), Sabrina Geermann (3. Frauen), Christian Wiese (2. Männer), Hannelore Lyda (2. Frauen / 1. AK 50-59) und Regionspräsident Hauke Jagau. Auf dem Bild fehlt Tristan Splett (1. AK 50-59). Foto: Ditfurth

Der Regionspräsident nennt sie „Die Superaktiven“. Und Hauke Jagau liegt damit goldrichtig. Für manch anderen wäre es schon eine Herausforderung zu viel, mal zehn Kilometer am Stück zu laufen. Die 38 Frauen und Männer, die im Haus der Region zusammengekommen waren, um sich ihre verdiente Ehrung abzuholen, haben das im vorigen Jahr mindestens 25 Mal getan – in einem Wettkampf der „Laufpass“-Serie, auf Distanzen zwischen fünf und 42 Kilometern. Vom Trainingspensum redet in diesem Zusammenhang niemand, da würde noch ein Vielfaches dazukommen. Jetzt dürfen sich diese Sportler „Goldläufer“ nennen, und diese Anerkennung haben sie sich verdient.

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„Laufpass“-Auftakt: Kreisverkehr am Silbersee

Rene Jäger (344) vom Garbsener SC. Foto: v. Ditfurth

Auf dem Weg ins Ziel: Rene Jäger (344) vom Garbsener SC. Foto: v. Ditfurth

Nun ist es ja nicht so, dass diejenigen, die im Kreis laufen, nicht von der Stelle kommen. Am Silbersee in Langenhagen haben gleich mehrere Hundert ihre Runden gedreht und dabei ordentlich Meter gemacht. Dass es beim Auftakt zur 11. „Laufpass“-Serie dabei nicht ganz so voranging, wie sich das mancher vorstellte, lag am matschigen Untergrund, der vielen einige Mühe bereitete. Gerade dort, wo sich auch noch Eis und Schneereste breit machten. Immerhin 340 Sportler kamen ins Ziel – das ist die Zahl, mit der die Veranstalter von Sparta Langenhagen in etwa gerechnet hatten und mit der sie bei einem Crosslauf Anfang Februar zufrieden sein dürfen.

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Laufpass 2014: Es geht wieder los

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Nun ist die Serie in der Tat eine runde Sache! 40 Wettbewerbe wird die „Laufpass“-Reihe 2014 umfassen, das sind zwei mehr als 2013. Dabei wäre sogar noch mehr möglich gewesen gemessen an den Anfragen von Veranstaltern aus der Region. Der prall gefüllte Kalender, der Freizeitsportlern bei der Auswahl von Startmöglichkeiten viele Optionen bietet, ist ein deutlicher Hinweis darauf, wie attraktiv und beliebt der „Laufpass“ auch im nunmehr elften Jahr ist.

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