„Laufpass“: Nicht nur Sonnenschein in Hiddestorf (Ranking 27 und 28)

Es läuft rund: Halbmarathonis auf dem Weg nach Harklenbeck. Vier von 21 Kilometern sind absolviert. (Foto: Fettback)

Es läuft rund: Halbmarathonis auf dem Weg nach Harklenbeck. Vier von 21 Kilometern sind absolviert. (Foto: Fettback)

Die Unterschiede hätten nicht größer sein können. Am Freitagabend waren Tausende von Läufern durch die Innenstadt von Hannover gerannt, beklatscht wiederum von Tausenden, die die Strecken säumten – mit der mondänen Oper als Fixpunkt. Getaucht in künstliches Licht und im weiß-orangefarbenen Einheitslook. In Hiddestorf drückt niemand auf den Schalter, da tut es morgens um 9 Uhr die Sonne. Weiterlesen

„Laufpass“: Generalproben am Eichenpark (Ranking Nr. 26)

Die erste Kurve: Die Teilnehmer des Zehn-Kilometer-Laufes machen sich beim Eichenparklauf auf den Weg. (Foto: Michael Plümer)

Die erste Kurve: Die Teilnehmer des Zehn-Kilometer-Laufes machen sich beim Eichenparklauf auf den Weg. (Foto: Michael Plümer)

In Langenhagen ist alles beim Alten geblieben. Oder fast: Während Gwendolyn Mewes beim Eichenparklauf des SCL über die zehn Kilometer in der Frauenkonkurrenz erneut ein einsames Rennen lief und sich mit den gewonnenen 25 Punkten im Gesamt-Ranking der „Laufpass“-Serie weiter von den Verfolgerinnen um Mandy Krause (dieses Mal Zweite mit drei Minuten Rückstand) absetzte, machte auf dieser Strecke ein Triathlet das Rennen, der selten zu Gast ist bei Volksläufen in der Region: Jonas Schomburg. Weiterlesen

„Laufpass“: Tanz auf drei Hochzeiten

Die Siegerin im 4 km- und 10 km-Lauf: Die Äthioperin Sintayehu Kibebo. (Foto: Bork)

Die Siegerin im 4 km- und 10 km-Lauf: Die Äthioperin Sintayehu Kibebo. (Foto: Bork)

Ob aller guten Dinge wirklich drei sind – diese Frage ist aus Sicht der Veranstalter des 11. Volkslaufes Linden-Limmer und des 36. Steinhuder-Meer-Laufes eher zu verneinen. Nachdem sich am Freitag die Organisatoren des 15. Lehrter Abend-City-Laufs über fast 2400 Starter gefreut hatten, gab es am Wochenende andernorts manch langes Gesicht.
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Eilenriederennen und City-Lauf: Erst rennen, dann genießen (Ranking 21 und 22)

Start des Zehn-Kilometer-Laufs in Garbsen. (Foto: Stephan Fabig)

Start des Zehn-Kilometer-Laufs in Garbsen. (Foto: Stephan Fabig)

Es gehört viel Überwindung dazu, an so einem Wochenende die Laufschuhe anzuziehen und sich bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke ins Wettkampfgetümmel zu stürzen. Erst recht dann, wenn man auf dem Weg zum Start einen gut besuchten Biergarten wie den am Lister Turm passieren muss oder den Berenbosteler See vor Augen hat – um den es auch noch mehrere Runden zu drehen gilt.

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Lesenswertes für Läufer (2)

Spaß schlägt Ehrgeiz

Nun ist nicht unbedingt gesagt, dass die Marathonrennen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro für einen Laufboom hierzulande sorgen. Auch wenn sich Anja Scherl, Philipp Pflieger und Julian Flügel ihren Möglichkeiten entsprechend ordentlich aus der Affäre gezogen haben, laufen die Deutschen auch in dieser Disziplin international der Spitze kilometerweit hinterher. Doch sind Medaillen alles? Zählt nicht etwas anderes, wenn man sich dazu durchringt, die Laufschuhe überhaupt einmal anzuziehen, um sich in diesem Metier zu versuchen? Und das ohne falschen Ehrgeiz, ohne überzogene Ziele – die 42,195 Kilometer nicht mal im Hinterkopf.

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Scharnhorstlauf

„Laufpass“: Der Seriensieger ist zurück (Ranking Nr. 20)

Da ist er also wieder! Rund vier Monate war Robin Dörrie nicht zu sehen, wenn Läufer zu Wettkämpfen in der Region antraten. Wer den Mittvierziger kennt, der kann in etwa nachvollziehen, war für eine schlimme Zeit das für ihn gewesen ist. Immer wiederkehrende Knieschmerzen, die zwei Operationen zur Folge hatten, zwangen Dörrie zum Pausieren und zum Kürzertreten. Beim Hannover-Marathon Anfang April musste er sich gewaltig quälen, um trotzdem ins Ziel zu kommen; angesichts dessen war seine Zeit von 2:51 Stunden für die 42 Kilometer aller Ehren wert. In Bordenau, beim 31. Scharnhorstlauf, hat der Hannoveraner nun sein Comeback gegeben.

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Lesenswertes für Läufer (1)

Ein Trainingsplan für den Kopf

Nun muss Angela Merkel auch noch dafür herhalten, Läufern Beine zu machen. Ob die viel beschäftigte Politikerin von dieser Rolle weiß? Sie, die im Winter auf Langlaufskiern eine mehr oder minder gute Figur macht, dient Michele Ufer in seinem Buch „Mentaltraining für Läufer“ für ein weiterführendes Gedankenspiel. In dem Fall geht es um den Versuch, den Kopf von einer Sache frei zu halten, die einen ausbremst statt zu beflügeln. „Denk jetzt nicht an Bundeskanzlerin Angela Merkel im pinken Bademantel“, fordert er den Leser auf. Gesagt, getan. Erreicht werde jedoch das Gegenteil: Der Versuch, das Gehirn nicht mkit diesem Gedankengang zu konfrontieren, führe genau zu dieser Vorstellung. Ufer schlussfolgert: „Eine Sprache, die auf Fehler fokussiert, führt uns zu den Ergebnissen, die wir eigentlich vermeiden wollen.“ Eine Quintessenz: Grübele nicht unnötig wegen dieses und jenes Problems, habe Spaß und sei unbekümmert!

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Gwendolyn Mewes läuft auch im Urlaub auf Bornholm. Foto: privat

Bothfelder entdecken Bornholm

Nun ist es nicht so, dass zum Sommerurlaub auf einer Ostseeinsel ausschließlich Bikini oder Badehose ins Reisegepäck gehören, wenn es sportlich zugehen soll. Gwendolyn Mewes und Jörg Kleinholz-Mewes aus Hannover haben bei ihrem Abstecher nach Bornholm auf ihre Laufsachen nicht verzichtet. Ohne diese wären es für das Lehrerehepaar auch keine richtigen Ferien. Immer schön in Bewegung bleiben, am besten fünf Tage am Stück – wie vom 25. bis 29. Juli bei der „Etape Bornholm“, dem wohl abwechslungsreichsten Volkslauf in ganz Dänemark. Sand, Wald, Berge, flaches Gelände – auf der östlichsten Insel des Landes fehlt nichts davon. „Ein tolles Event“, sagt Gwendolyn Mewes, die sich am Ende der insgesamt 42,1 Kilometer nach 2:48 Stunden über den siebten Platz in der Frauenwertung freuen konnte.

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Es bleibt bei einmal Silber für Bley

Alexander Bley (Startnummer 57) auf dem Weg ins Ziel .

Alexander Bley (Startnummer 57) auf dem Weg ins Ziel .

Der Ärger über den um knapp dreiZehntelsekunden verpassten Sieg war schnell verflogen. „Die Freude über meine erste WM-Medaille ist riesig“, sagte Alexander Bley. Der 25 Jahre alte Mittelstreckler von Hannover Athletics war bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft der Gehörlosen in Stara Zagora (Bulgarien) über 1500 Meter in 3:54,38 Minuten als Zweiter ins Ziel gekommen. Schneller war nur der Japaner Yuya Morimitsu (3:54,11), der auf den letzten Metern seine Spurtqualitäten ausspielte und noch an Bley vorbeizog. Der Hannoveraner wiederum gab dem Weißrussen Aliaksandr Charniak (3:54,54) knapp das Nachsehen.

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